Eine Reproduktionsbiologin aus Australien, ein Wildtier-Symposium in Campo Grande und fünf Tage allein im Caiman Ecological Refuge: ihre Geschichte, in ihren eigenen Worten
Andrea Laws-King aus Australien ist 67, Reproduktionsbiologin, Distanzreiterin und Unternehmerin. Nach Brasilien reiste sie zum Internationalen Symposium für Reproduktionsbiotechnologie im Wildtierschutz in Campo Grande. Die Stadt ist die Hauptstadt von Mato Grosso do Sul und das wichtigste Tor zum südlichen Pantanal.
Nach der Tagung blieben ihr ein paar freie Tage, um das Land besser kennenzulernen. Auf der Suche nach einem Ziel stieß sie auf das Pantanal, von dem sie bis dahin noch nie gehört hatte. Es liegt nicht weit von Campo Grande, und Natur und Tiere interessieren sie sehr. Damit stand fest: Das war das ideale Ziel für ihre Solo-Reise.
Im August 2026 verbrachte Andrea fünf Tage im Caiman Ecological Refuge. Das 53.000 Hektar große Privatreservat empfängt Gäste aus aller Welt in luxuriösen Unterkünften und organisiert Aktivitäten rund um Ökotourismus und Naturschutz. Die ganze Reise hat sie über PlanetaEXO geplant und gebucht. Hier kommt ihre Geschichte. Viel Spaß beim Lesen!
Photo: Andrea Laws-King
Begegnungen mit Jaguaren dank Onçafari
Während ihres Aufenthalts konnte Andrea dem Projekt Onçafari aus nächster Nähe über die Schulter schauen. Die Initiative schützt Jaguare und setzt dabei auf Habituation: Die Tiere werden an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt, was die Forschung erleichtert und den Ökotourismus stärkt. Gegründet wurde das Programm 2011 direkt auf dem Gelände des Reservats. Deshalb ist Caiman der beste Ort im ganzen südlichen Pantanal, um die mächtigen Raubkatzen zu sehen.
Dass Onçafari zu ihrem bei PlanetaEXO gebuchten Programm gehörte, wusste sie. Was genau dahintersteckt, war ihr allerdings nicht ganz klar. Doch schon bald war sie von der Arbeit der Fachleute vor Ort begeistert. „Mein Tag mit Onçafari hat mir richtig gut gefallen: Ich habe Jaguare gesehen und einiges über sie gelernt“, erzählt sie. „Was den Artenschutz angeht, hat mir das wirklich die Augen geöffnet.“
Gut zu wissen: Schon bei den regulären Pirschfahrten in Caiman stehen deine Chancen auf einen Jaguar gut. Die Onçafari-Experience kostet allerdings extra und bietet dir einen intensiven Einblick in die Wissenschaft hinter dem Projekt. Viele Reisende finden, genau wie Andrea, dass sich das lohnt!
Hyazinth-Aras, neue Bäume und eine Hommage, die zu Herzen geht
Auf der Website von Caiman war Andrea auf das Projeto Arara Azul gestoßen, und gleich nach ihrer Ankunft in der Lodge meldete sie sich dafür an. Der Hyazinth-Ara gilt als größter flugfähiger Papagei der Welt und ist nach wie vor als gefährdet eingestuft. Die Forscherin Neiva Guedes gründete das Projekt 1990. Finanziert wird es über feste Beiträge aus den Ausflügen, und jeder Cent fließt direkt in den Schutz der Vögel.
Gemeinsam mit ihrer Gruppe, zu der Familien aus Frankreich und England gehörten, sah Andrea zu, wie die Wissenschaftler auf die Bäume kletterten, um die Nester zu kontrollieren. „Ich fand es toll, mit ihnen rauszufahren und die natürlichen Nester und Nistkästen der Hyazinth-Aras zu besuchen, während uns diese prächtigen Vögel beobachteten.“
Unterwegs wartete eine schöne Überraschung auf Andrea: Sie durfte einen Baum pflanzen. Nachdem sie gerade eines der bekanntesten Tiere des Pantanals beobachtet hatte, war sie froh und gerührt, selbst etwas zur Pflanzenwelt der Region beitragen zu können. Dieser Moment ist ihr besonders in Erinnerung geblieben, und das aus einem sehr persönlichen Grund. „Ich sollte [dem Baum] einen Namen geben! Die Gruppe hat vorgeschlagen, ihn nach meinem alten Hund zu benennen: Snowball, der gerade in Australien gestorben war“, erzählt sie liebevoll.
Die perfekte Mischung aus Natur, kundigen Guides und gehobener Gastfreundschaft
In Caiman bestimmt der Rhythmus der Natur das Programm: Safaris gibt es frühmorgens und noch einmal am Nachmittag, also dann, wenn die Tiere am aktivsten sind und du die besten Chancen hast, sie zu sehen. Auf dem Rückweg zur Lodge, wenn sich die Dunkelheit über das Pantanal legt, suchen die Guides mit Scheinwerfern nach nachtaktiven Tieren.
Über die Guides urteilt Andrea ohne Umschweife, und zwar durchweg positiv. „Die Guides wussten unglaublich viel. Sie wollten, dass alle so viele Vögel und Wildtiere wie möglich sehen. Ihr Respekt vor den Tieren und der Natur war grenzenlos.“
Zurück in Caiman fiel ihr schnell der Kontrast zwischen der unberührten Natur und dem gehobenen Service auf, den sie als Gast genoss. „Die Lodge war fantastisch! Der Aufenthalt war phänomenal, gerade zwischen den Pirschfahrten in den offenen Geländewagen“, schwärmt sie.
Hauptunterkunft ist die Casa Caiman, ein ehemaliges Farmhaus mit 18 Suiten, Restaurant, Bar, Pool und einem Deck mit Blick auf die Bucht. Andrea war rundum zufrieden. „Die Organisation in Caiman war hervorragend“, lobt sie. „Der Komfort war unschlagbar, und das Personal hätte nicht besser sein können!“
Rio de Janeiro kannte Andrea schon aus ihrer Kindheit, als sie mit ihrer Familie dort war. Jahre später kam sie als erwachsene Frau zurück nach Brasilien, diesmal allein und in ein Land, das so ganz anders ist als ihre Heimat. „Ich war voller Vorfreude, wenn auch ein bisschen nervös“, gibt sie zu. Zum Glück legte sich die Nervosität schnell. „Ich habe mich während meines Aufenthalts sicher gefühlt, und die Menschen vor Ort waren alle sehr herzlich.“
Geholfen hat auch, dass ein spezialisiertes Team die gesamte Logistik der Reise in der Hand hatte. „Weil PlanetaEXO meine Reise ins Pantanal organisiert hat, war es ganz einfach, als Frau allein unterwegs zu sein“, sagt sie. „Abholung und Rücktransfer liefen reibungslos, und das Team hat mich immer gut auf dem Laufenden gehalten. Ich habe mich sehr sicher gefühlt.“
Tipps von Andrea für deine Reise ins Pantanal und nach Caiman
Auf die Frage nach Tipps für alle, die zum ersten Mal ins Pantanal reisen, musste Andrea nicht lange überlegen. „Unbedingt über PlanetaEXO buchen und die Caiman-Reise machen. Es ist alles genau so wie [online] beschrieben.“
Das Reiten hatte sie zwar auch auf dem Schirm, ließ es aber selbst aus: Beruflich ist sie ohnehin im Distanzreiten zu Hause, deshalb wollte sie sich lieber auf Aktivitäten konzentrieren, die nichts mit ihrem Alltag zu tun haben. Aufgefallen ist ihr trotzdem, dass die Ausritte bestens für alle mit wenig Erfahrung geeignet sind.
„[In Caiman] sind die Ausritte auf Nicht-Reiter ausgelegt, mit gemächlichem Tempo und nach dem Prinzip ‚immer hinter dem Guide her‘.“Ein guter Tipp für alle, die neu im Sattel sind!
Photo: Lais Moura
Das Pantanal in drei Worten und wohin es Andrea als Nächstes zieht
Beeindruckt vom Komfort in Caiman, von der Nähe zur Natur und von der Schönheit des Pantanals, fasste Andrea ihre Reise in drei Worten zusammen: „Weite. Abgeschiedenheit. Staunen.“
Brasilien hat ihr so gut gefallen, dass sie schon die nächste Reise dorthin im Kopf hat, diesmal in eine andere Region. „Nächstes Mal würde ich gern den Amazonas besuchen! Piranhas und rosa Delfine? Da sag ich nicht Nein!“
Caiman und das südliche Pantanal mit PlanetaEXO erleben
Jetzt kennst du Caiman aus Andreas Sicht und weißt, was dich in diesem Winkel des Pantanals erwartet: Jaguarforschung, die du aus nächster Nähe miterlebst, Hyazinth-Aras, die dich aus ihren Nestern beobachten, und echter Komfort zwischen den Pirschfahrten.
PlanetaEXO ist eine Ökotourismus-Plattform, spezialisiert auf Touren ins südliche Pantanal. Gemeinsam mit erfahrenen lokalen Guides und Veranstaltern kümmern wir uns um die Logistik (Transfer ab Campo Grande, Lodge, Mahlzeiten und Aktivitätenprogramm), damit du dich ganz auf die Tierwelt konzentrieren kannst. Melde dich jetzt bei uns!
Der Gründer, die wegweisende Methode, die Erfolge mit Jaguaren und Mähnenwölfen und wie du die Arbeit von Onçafari in Brasilien erleben und unterstützen kannst
Onçafari ist eine brasilianische Non-Profit-Organisation, die Jaguare, Mähnenwölfe und ihre gemeinsamen Lebensräume schützt. Heute betreibt sie 20 Schutzstationen in 4 Biomen Brasiliens. Angefangen hat alles 2011 auf einer Farm im Pantanal, wo sich Jaguare damals nur ein paar Mal im Jahr blicken ließen.
Das Modell stammt aus Afrika: Wenn Reisende dafür bezahlen, Wildtiere zu sehen, haben die Menschen vor Ort einen Grund, sie zu schützen. Mit dieser Idee stand der Gründer, ein ehemaliger Rennfahrer, am Ende sogar in Davos auf der Bühne. Du willst wissen, wie dieser Ansatz für den Naturschutz in Brasilien funktioniert?
PlanetaEXO, eine auf Jaguar-Touren im Pantanal spezialisierte Ökotourismus-Plattform, hat 10 Fakten über Onçafari für dich zusammengestellt. Schau’s dir unten an!
1. Habituation von Wildtieren in Brasilien
Die Methode von Onçafari stammt aus Südafrika, genauer gesagt aus dem Reservat Londolozi. Dort folgte ein Grundbesitzer 3 Jahre lang einer Leopardin, bis sie sich an Autos gewöhnt hatte. Ihre Jungen übernahmen diese Gelassenheit, und das Reservat wurde zu einer Top-Adresse für tägliche Leopardensichtungen.
Onçafari brachte diese Technik, die sogenannte Habituation, als Pilotprojekt ins Pantanal und damit nach Brasilien. Weiterentwickelt wurde sie mit CENAP/ICMBio, dem nationalen Zentrum für Raubtierforschung. Das Ziel: Die Jaguare sollen lernen, dass Safari-Fahrzeuge keine Gefahr sind, und vor aller Augen ihrem Alltag nachgehen.
Dafür braucht es viel Geduld. Laut National Geographic Brasilien hielten die Forschenden anfangs über 200 Meter Abstand, und ein Biologe brauchte 9 Monate, um sich gefahrlos auf 12 Meter zu nähern. Die Mühe lohnt sich auf lange Sicht, denn Mütter geben die Gewöhnung an ihren Nachwuchs weiter.
Habituation heißt nicht Zähmung. Die Tiere bleiben vollkommen wild und frei. Von Menschen bekommen sie weder Futter noch Belohnung, sie reagieren einfach nicht mehr auf die Autos. Seit August 2018 wendet Onçafari dieselbe Methode in der Pousada Trijunção auch beim Mähnenwolf an.
2. Der Gründer war Rennfahrer
Bevor er Jaguaren auf der Spur war, saß Mario Haberfeld im Rennwagen. 1998 wurde er britischer Formel-3-Meister. Bis 2002 fuhr er in der Formel 3000. 2003 folgte der Wechsel in die Champ Car.
Später zog es Haberfeld zu den Wildtieren. Im August 2011 gründete er Onçafari im Caiman Ecological Refuge, einer 53.000 Hektar großen Farm mit Lodge bei Miranda im südlichen Pantanal. Der Name verbindet „onça“ (portugiesisch für Jaguar) mit Safari.
Die ersten Meilensteine ließen nicht lange auf sich warten. Schon im Oktober 2011 bekam das Jaguarweibchen Chuva das erste GPS-Halsband des Teams. Im Mai 2013 kam die erste Wurfhöhle dazu, mit den 3 Jungtieren des Weibchens Esperança. Im April 2018 wurde im Caiman schon der 100. Jaguar registriert.
3. Onçafari-Gründer in Davos zum Social Innovator of the Year gekürt
Am 20. Januar 2026 wurde Mario Haberfeld beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) als Social Innovator of the Year ausgezeichnet. Die Schwab Foundation for Social Entrepreneurship ehrte ihn als eine von 21 Führungspersönlichkeiten weltweit.
In seiner Rede wies Haberfeld darauf hin, dass im jüngsten Bericht des Forums 5 der 10 globalen Risiken Umweltrisiken sind. Wenige Monate zuvor hatte er in Brasilien den Prêmio Empreendedor Social 2025 gewonnen, den die Folha de S. Paulo zusammen mit der Schwab Foundation vergibt.
Anerkennung gab es auch schon vorher: Im Juni 2025 erhielt Haberfeld in London die Auszeichnung „Unsung Hero“ der Latin American Travel Association (LATA).
4. Onçafari ist in 4 der 6 Biome Brasiliens aktiv
Auf das Pantanal folgten 2016 der Atlantische Regenwald, 2017 das Amazonasgebiet und 2018 der Cerrado. Dort arbeitet das Projekt von der Pousada Trijunção aus, genau an dem Punkt, an dem die Bundesstaaten Bahia, Goiás und Minas Gerais aufeinandertreffen.
Onçafari will die Artenvielfalt Brasiliens bewahren, indem es Naturräume schützt und lokale Gemeinden unterstützt. Konkret bedeutet das: große ökologische Korridore, die zersplitterte Lebensräume wieder verbinden und von 20 Schutzstationen aus betreut werden. So beschrieb es Haberfeld 2026 in seiner Rede in Davos.
An der Landesgrenze hört die Arbeit nicht auf. Über die Initiative Jaguar Rivers kooperiert Onçafari mit Organisationen in Argentinien, Paraguay und Bolivien. Außerdem will das Projekt in 2 weitere Biome Brasiliens vorstoßen: die Pampa und die Caatinga.
5. Ökotourismus finanziert den Naturschutz
Ökotourismus ist das Rückgrat von Onçafari, und die Rechnung ist einfach: Ein Jaguar, den Reisende sehen können, ist lebend viel mehr wert als die Rinder, die er vielleicht reißt. Damit haben Viehzüchter einen Grund, ihn zu schützen.
Innerhalb von 2 Jahren haben laut Onçafari 100 % der Gäste im Caiman mindestens einen Jaguar gesehen. Die Auslastung der Lodge ist seit 2011 um 580 % gestiegen. Eine Studie von 2017 beziffert die Einnahmen aus dem Jaguar-Tourismus im nördlichen Pantanal auf 6,8 Mio. US-Dollar pro Jahr, denen Verluste an Rindern von rund 121.500 US-Dollar gegenüberstehen.
Dieses Geld schafft Jobs und neue Berufswege. Manche Farmarbeiter, für die Jaguare früher Schädlinge waren, arbeiten heute als Guides. Ein gutes Beispiel dafür, wie Ökotourismus in Brasilien aus einem bedrohten Raubtier einen Gewinn für die ganze Region macht.
6. Mit Onçafari auf Safari: im Caiman und in der Pousada Trijunção
Nur in 2 Lodges führt das Team von Onçafari selbst Safaris durch: im Caiman Ecological Refuge im Pantanal und in der Pousada Trijunção im Cerrado. PlanetaEXO bietet Reisen zu beiden an, mit Vollpension und geführten Tierbeobachtungen in genau den Gebieten, in denen die Forschenden des Projekts unterwegs sind.
Die Pantanal-Luxussafari im Caiman Ecological Refuge dauert 4 Tage und 3 Nächte. Start ist in Campo Grande, von dort bringt dich ein privater Transfer über 236 km zur Lodge. Pirschfahrten gibt es frühmorgens und am späten Nachmittag, und eine Safari mit dem Onçafari-Team kannst du als optionales Extra dazubuchen. Am besten reist du von Mai bis Oktober, in der Trockenzeit.
Auf der Reise Pousada Trijunção: Cerrado-Tour in Brasilien (5 Tage, 4 Nächte) gehört Onçafari fest zum Programm. An Tag 3 brichst du noch vor Sonnenaufgang mit dem Team auf, um Mähnenwölfe aufzuspüren. Danach geht es in den Nationalpark Grande Sertão Veredas (230.000 Hektar). Wie bei allen Wildtieren gibt es keine Garantie für Sichtungen, doch deine Chancen stehen sehr gut.
7. Neben dem Ökotourismus hat Onçafari 7 weitere Arbeitsfelder
Ökotourismus ist nur eines von 8 Arbeitsfeldern des Projekts. Die übrigen 7 setzen jeweils an einer anderen Stelle im Wildtierschutz an:
Forschung: Mit GPS/VHF-Halsbändern, die sich von selbst lösen, und mit Kamerafallen haben die Forschenden bisher 50 Halsbänder angelegt und bei 32 Jaguaren Proben genommen.
Bildung: Vorträge für Gemeinden, Unternehmen und Schulen sowie Unterstützung vor Ort für die BBC-Doku „Jaguars: Brazil’s Super Cats“, kommentiert von David Attenborough.
Auswilderung: 3 Rehabilitationszentren mit 7 Gehegen im Amazonasgebiet und im Pantanal.
Soziales: Handwerkskurse, agrarökologische Gärten und Zusammenarbeit mit rund 100 Angehörigen der Boe Bororo im Indigenen Territorium Perigara.
Wälder: 4 Schutzgebiete mit zusammen mehr als 66.000 Hektar, entstanden auf gespendetem Land.
Brandschutz: Ausrüstung und Schulungen für Brandbekämpfungsteams sowie Brasiliens zweiter integrierter Brandmanagementplan auf Privatland.
Politische Arbeit: Einsatz für strengere Umweltgesetze, darunter ein Schutzgebiet, das 200 km des Flusses São Benedito sichert, und die Kampagne gegen Wildtierhandel Sou Amigo da Fauna.
8. Jaguar und Mähnenwolf stehen im Fokus von Onçafari
Jaguar
Der Jaguar (Panthera onca) ist die größte Katze Amerikas und nach Tiger und Löwe die drittgrößte der Welt. Rund 50 % der verbliebenen Jaguare leben in Brasilien, so Onçafari, und im Pantanal gibt es die höchste Jaguardichte der Erde.
Ist der Jaguar vom Aussterben bedroht? Weltweit nicht: Die IUCN stuft die Art als potenziell gefährdet (Near Threatened) ein, Brasilien als gefährdet. Regional sieht es anders aus. In der Pampa ist die Großkatze seit 1952 ausgestorben, und in der Caatinga und im Atlantischen Regenwald zählt der Jaguar-Bestand weniger als 300 Tiere.
Seit 2011 hat Onçafari über 300 Jaguare identifiziert und mehr als 3.400 Sichtungen dokumentiert. Allein im Caiman wurde 2016 der 50. Jaguar erfasst, 2020 bereits der 150.
Der Mähnenwolf (Chrysocyon brachyurus) ist der größte Wildhund Südamerikas: rund 90 cm Schulterhöhe, bis zu 36 kg schwer. Ein großer Teil seiner Nahrung ist die Lobeira (Wolfsapfel), deren Samen er im ganzen Cerrado verbreitet. Doch wie stark ist der Mähnenwolf gefährdet? Es gibt nur noch etwa 17.000 erwachsene Tiere, mehr als 90 % davon in Brasilien.
In Trijunção bekam im Dezember 2018 der erste Mähnenwolf ein Halsband von Onçafari, 2019 fand das Team die erste Wurfhöhle. Gemeinsam mit dem brasilianischen Umweltministerium setzt sich das Projekt außerdem dafür ein, dass keine Wölfe mehr in Bewässerungskanälen ertrinken.
Weitere Arten
Außerdem beobachtet Onçafari 32 weitere Säugetierarten, darunter Puma, Ozelot, Tapir, Riesenotter, Großen Ameisenbären und Sumpfhirsch.
2018 dokumentierte das Team Una, den ersten schwarzen Jaguar, der in der Nähe von Trijunção nachgewiesen wurde. 2026 folgten, gemeinsam mit Embrapa Pantanal, melanistische Sumpfhirsche.
9. Onçafari gelang eine Weltpremiere bei der Jaguar-Auswilderung
Der bekannteste Erfolg von Onçafari begann mit 2 Waisen. Die Schwestern Isa und Fera wurden 2014 gerettet und 2016 im Pantanal freigelassen. Damit waren sie die ersten Jaguare weltweit, die erfolgreich ausgewildert wurden. 2018 brachte Isa ihre Tochter Aurora zur Welt, das erste Junge eines ausgewilderten Jaguars.
Danach wuchs das Programm zur Jaguar-Auswilderung weiter. 2019 kamen die Schwestern Pandora und Vivara im Amazonasgebiet frei. Jatobazinho, ein Männchen, das im Zentrum von Onçafari behandelt worden war, ging nach Argentinien und zeugte dort die ersten in freier Wildbahn geborenen Jaguarjungen im Iberá-Nationalpark seit 70 Jahren.
Noch ein Erfolg: Esperança, eines der ersten Jaguarweibchen, die das Team begleitet hat, erlebte 2018 die Geburt ihrer Urenkelin Shiva. Der Beweis, dass die Habituation über Generationen hält.
10. Jaguar-Patenschaft: Du kannst einen Jaguar oder Mähnenwolf adoptieren
Besonders direkt unterstützt du Onçafari, wenn du ein Tier adoptierst. Mit einer Jaguar-Patenschaft oder einer Patenschaft für einen Mähnenwolf begleitest du 1 Jahr lang das Leben deines Tieres in freier Wildbahn. Gleichzeitig finanzierst du die Forschung und den Schutz, die dahinterstehen.
Eine weitere Möglichkeit ist „Amigo da Onça“, ein Monatsbeitrag ab 20 R$. Zudem fließt jeder Einkauf im offiziellen Onlineshop direkt in das Projekt. Außerdem kannst du per Pix spenden, das Projekt in deinem Testament bedenken oder Freunde bitten, statt eines Geschenks für dich zu spenden.
Außerhalb Brasiliens nimmt Onçafari International einmalige und regelmäßige Spenden an und hat ein eigenes Programm namens „Adopt a Jaguar“.
Und auch Reisen hilft: Jeder Gast im Caiman oder in der Pousada Trijunção finanziert das Modell mit.
Jetzt weißt du, wie Onçafari Jaguare und Mähnenwölfe zu einem guten Grund gemacht hat, ihre Landschaft zu schützen. Höchste Zeit, sie in freier Wildbahn zu sehen!
PlanetaEXO ist eine Ökotourismus-Plattform, die sich auf Wildlife-Safaris in Brasilien spezialisiert hat. Wir arbeiten mit den besten lokalen Anbietern zusammen, und unser Team hilft dir, ein maßgeschneidertes Erlebnis ohne Planungsstress zusammenzustellen. Kontaktiere uns jetzt!
Du fragst dich, wie du das Pantanal am besten erkundest? In diesem Reise-Guide findest du alles, was du für deine Reise in Brasiliens großes Tierparadies brauchst.
Nirgendwo auf der Welt leben so viele Jaguare wie hier, und für Tierbeobachtung ist kein Ort in Brasilien besser: Das Pantanal beheimatet Hunderte Vogel- und Säugetierarten. Seine schiere Weite und sein einzigartiges Ökosystem machen es zu einemPflichtziel für alle, die Abenteuer und echte Nähe zur Natur suchen.
Als Plattform, die auf die Pantanal-Tour in Brasilien spezialisiert ist und mit den besten lokalen Anbietern arbeitet, hat PlanetaEXO diesen Reise-Guide für dich zusammengestellt: mit allem, was du für deine Reise wissen musst, von der besten Reisezeit über die Anreise bis zu Aktivitäten und Unterkünften. Schau ihn dir an!
Das größte Feuchtgebiet der Erde und UNESCO-Welterbe: Im Pantanal greifen Tierwelt, Pflanzen und Wasser harmonisch ineinander. Gespeist von den Flüssen Paraguay, Cuiabá, Miranda und Taquari, wird es von saisonalen Überschwemmungen geprägt und direkt von drei großen brasilianischen Biomen beeinflusst: dem Amazonasgebiet, dem Cerrado und der Mata Atlântica.
Zur reichen Artenvielfalt kommt die kulturelle Bedeutung des Pantanals hinzu: Du tauchst in die traditionelle Lebensweise der Gemeinden ein, die seit Generationen mit diesem Ökosystem leben.
Wirtschaftlich lebt das Pantanal von Fischerei, Tourismus und Viehzucht, immer mit einem klaren Bekenntnis zum Naturschutz. Über die Jahre haben Aufklärungsprogramme für Einheimische und Reisende gezeigt, wie viel der Erhalt des Bioms sozioökonomisch bringt, und so ein ausgewogenes Miteinander von Tierwelt und Mensch gefördert.
Das Pantanal ist so riesig, dass es sich über Brasilien, Bolivien und Paraguay erstreckt. Der größte Teil liegt aber auf brasilianischem Gebiet, in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul.
Aufgeteilt in Nord- und Südpantanal, erstreckt sich das Biom über mehr als 210.000 Quadratkilometer: nur etwas kleiner als ganz Guyana (214.969 km²)!
Welche Tiere leben im Pantanal?
Auch wenn der Amazonas ihm oft die Show stiehlt, beherbergt das Pantanal die höchste Tierdichte des Kontinents. Für Tierbeobachter und Fotografen ist es ein Paradies: Rund 325 Fisch-, 656 Vogel-, 159 Säugetier-, 53 Amphibien- und 98 Reptilienarten leben hier.
Die Jaguare sind die Stars der brasilianischen Feuchtgebiete, doch auch viele andere Tiere kreuzen deinen Weg: Wasserschweine, Riesenotter, Jabiru-Störche, Sumpfhirsche und der geheimnisvolle Mähnenwolf.
Bei der Planung solltest du zuerst klären, ob du ins Nord- oder Südpantanal willst. Je nachdem sind ganz unterschiedliche Routen sinnvoll.
Willst du ins nördliche Pantanal, ist Cuiabá dein Tor: die Hauptstadt von Mato Grosso, erreichbar über den Flughafen Marechal Rondon (CGB) mit Direktflügen aus brasilianischen Metropolen (São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Brasília usw.). Wenn du weiter nach Porto Jofre über Poconé fährst, geht es entlang der Transpantaneira weiter.
Campo Grande, die Hauptstadt von Mato Grosso do Sul, ist der Ausgangspunkt für Aquidauana, Miranda und Corumbá, die Städte rund um das südliche Pantanal. Vom Flughafen Campo Grande (CGR) gehen Direktflüge aus São Paulo, Rio, Campinas, Brasília usw.
Das Pantanal lohnt sich das ganze Jahr über. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz und bietet andere Möglichkeiten, die Region zu erkunden.
In der Regenzeit (November bis Dezember) leuchtet die Vegetation in sattem Grün, während die Hochwasserzeit (Dezember bis März) für überflutete Ebenen und über die Ufer tretende Flüsse bekannt ist: perfekt für Bootstouren und Vogelbeobachtung.
In der Übergangszeit (April bis Juni) sinkt der Wasserstand allmählich, was der Tierwelt zugutekommt. Noch besser für Tierbeobachtung ist die Trockenzeit (Juli bis Oktober), ebenso wie fürs Reiten und Wandern.
Die Erlebnisse im Pantanal sind so vielfältig wie das Biom selbst. Hier die wichtigsten Aktivitäten!
Reiten
Reiten ist die traditionelle Art, das Pantanal zu erkunden: So kannst du überflutete Gebiete durchqueren und schwer zugängliche Ecken erreichen. Näher kommst du dem echten Pantaneiro-Leben nicht!
Photo: Layla Motta, Caiman
Jaguare beobachten
Nirgends auf der Welt lassen sich besser Jaguare im Pantanal beobachten, und das in freier Wildbahn. Im nördlichen Pantanal, vor allem rund um Porto Jofre, zeigen sich Jaguare regelmäßig an den Ufern des Rio Cuiabá.Die meisten Lodges bieten Bootssafaris an, ideal, um die größte Raubkatze Amerikas zu beobachten und zu fotografieren.
Im südlichen Pantanal sind Jaguar-Sichtungen seltener, aber keineswegs ausgeschlossen. Die Caiman Lodge in Miranda ist der einzige Ort der Region, an dem du diese Tiere zu sehen bekommst.
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Fotosafaris
Fotosafaris im Pantanal finden in Geländewagen (4×4) statt, mit denen du unterschiedlichste Landschaften erkundest und bis in abgelegene Winkel vordringst. Das erhöht die Chance, seltene Arten aus nächster Nähe vor die Linse zu bekommen.
Damit die Aufnahmen gelingen, werden die Fotosafaris von erfahrenen Guides geführt, die die besten Stellen für Vögel, Reptilien und Säugetiere kennen.
Photo: Felipe Castellari, Caiman
Bootstouren
Bootstouren sind eine großartige Möglichkeit, die Tierwelt vom Wasser aus zu beobachten. Während du über die Flüsse gleitest, entdeckst du zahllose Pantanal-Tiere: Wasserschweine, Kaimane, Riesenotter und unzählige Vogelarten.
Photo: Felipe Castellari, Caiman
Nachtbeobachtung
Sobald es dunkel wird, führen dich die Guides in die Feuchtgebiete, um nachtaktive Tiere wie Eulen und Kaimane zu beobachten. Mit Scheinwerfern und Taschenlampen erwacht das Pantanal bei Nacht zum Leben: Viele Arten sind jetzt aktiver und im Schutz der Dunkelheit leichter zu entdecken.
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Naturwanderungen
Naturwanderungen durch das Pantanal sind geführte Touren, bei denen du die Flora und Fauna der Region zu Fuß entdeckst. Erfahrene Guides begleiten dich und erzählen dir viel über das Ökosystem, die Pflanzenwelt und das Verhalten der Tiere.
Die Unterkünfte im Pantanal liegen meist auf traditionellen Farmen, die durch den Ökotourismus zu Schutzgebieten geworden sind. So bekommst du einen echten Eindruck vom Leben der Pantaneiros und genießt zugleich einen angenehmen Aufenthalt mit gutem Essen, bequemen Zimmern und erstklassigem Service.
Fürs nördliche Pantanal buchst du am besten in Porto Jofre, Poconé, Barão de Melgaço oder Cáceres. Hier erwarten dich einfache, aber gemütliche Unterkünfte im rustikalen Stil, der den lokalen Alltag direkt widerspiegelt.
Miranda, Aquidauana und Corumbá im südlichen Pantanal bieten eine große Auswahl, von schlicht bis luxuriös. Egal welche Kategorie: Gastfreundschaft, bequeme Ausstattung und Nachhaltigkeit gehören überall dazu.
Du brauchst mindestens 4 Tage, um den Reichtum des Pantanals wirklich zu erleben: Safaris bei Sonnenauf- und -untergang, verschiedene Lebensräume und gute Chancen, Jaguare, Riesenotter, Hyazinth-Aras, Wasserschweine und mehr zu sehen.
Mit 5 Tagen oder mehr kommst du bis in entlegenere Regionen, kannst an speziellen Aktivitäten teilnehmen (Jaguar-Tracking, Vogelbeobachtungs-Expeditionen, Fototouren) und lokale Naturschutzprojekte näher kennenlernen.
Nicht vergessen: Bis zu einer der Ausgangsstädte des Bioms bist du wegen der großen Entfernungen ordentlich unterwegs.Plane also mindestens 3 Stunden ein. Die Fahrt selbst ist ein kleines Abenteuer mit guten Chancen auf Tiersichtungen. Genieß sie als Teil deiner Pantanal-Reise!
Bei der Wahl deiner Pantanal-Safari spielen mehrere Faktoren mit:welche Tiere du sehen willst, dein Komfortanspruch, die bevorzugten Aktivitäten und dein Budget.
Das nördliche Pantanal, besonders rund um Porto Jofre, ist ideal für Tierbeobachtung. Bootssafaris fahren oft über den Rio Cuiabá auf der Suche nach Jaguaren und anderen heimischen Arten. Schau dir das an: Jaguar-Safari im nördlichen Pantanal in Porto Jofre, Cuiabá.
Auch das südliche Pantanal hält bemerkenswerte Safaris bereit. Bei größerem Budget ist das ökologische Jaguar-Refugium die beste Wahl,bekannt für seinen Einsatz in Naturschutz und Umweltbildung, der die lokale Tierwelt schützt und nachhaltigen Tourismus fördert.
Es ist zudem der einzige Ort im Süden, der eine 98%ige Chance auf Jaguar-Sichtungen garantiert, und das mit Luxusunterkünften. Schau dir das an: Luxus-Safari im Pantanal (Caiman Ecolodge).
Wenn dein Budget begrenzt ist, gibt es weitere Safari-Optionen im südlichen Pantanal, zum Beispiel die 4-tägige Pantanal-Wildlife-Tour ab Campo Grande. Solche Touren bieten dir jede Menge Tierbeobachtung mit Reiten, Bootsfahrten, Jeep-Safaris und Naturwanderungen. Die Unterkünfte sind einfach, aber ausgesprochen gemütlich.
Fürs Pantanal ist die richtige Ausrüstung entscheidend, damit du bequem und sicher unterwegs bist. Hier die Liste mit allem, was du dabei haben solltest:
Leichte Kleidung, darunter mindestens ein UV-Langarmshirt und Shorts/Hose (in Erd- oder hellen Tönen)
Leichte Jacke
Windbreaker oder Regenjacke
Badesachen
2 Paar Schuhe (Sneaker/Wanderschuhe und Trekkingstiefel)
Sandalen (oder Wasserschuhe)
Socken
Hüte
Sonnenbrille
Wasserfeste Sonnencreme (LSF 30+)
Insektenschutzmittel
Handtuch und Waschlappen
Kamera, Akkus/Ladegerät (eine Unterwasserkamera ist ebenfalls sehr zu empfehlen)
Stirnlampe oder Taschenlampe + Ersatzbatterien
Dry-Bag für Kamera und persönliche Ausrüstung
Tagesrucksack für Wanderungen und kurze Ausflüge
Fernglas
Haltbare Snacks
Bruchsichere, wiederverwendbare Trinkflasche
Was macht das Pantanal so besonders?
Eine Reise in eines der faszinierendsten Ökosysteme der Welt ist mehr als eine Auszeit vom Stadttrubel: Du tauchst wirklich in unberührte Natur ein.
Das Pantanal ist ein Reiseziel der besonderen Art: Du erlebst eine reiche Artenvielfalt und stärkst zugleich den lokalen Tourismus, die Gemeinden vor Ort und den Naturschutz.
Auch die lokalen Bräuche geben deiner Reise eine bereichernde kulturelle Ebene. Bei Ökotourismus-Aktivitäten erlebst du das einzigartige Zusammenspiel von Tradition und Natur, wie es sonst nirgends auf der Welt zu finden ist.
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Buche deine Pantanal-Reise nach Brasilien mit PlanetaEXO
Wir hoffen, unser Pantanal-Reise-Guide hat dir gefallen! Jetzt, wo du alles über dieses besondere Fleckchen Erde weißt, kann die Urlaubsplanung losgehen.
PlanetaEXO ist auf die Pantanal-Reise spezialisiert und bringt dich mit den besten Ökotourismus-Anbietern zusammen, inklusive maßgeschneiderter Reiserouten, Transfers und vielem mehr. Jetzt buchen!
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Die besten Pantanal-Safaris sind die, die dir ein komplettes Eintauchen in dieses faszinierende Biom ermöglichen, mit vielen Aktivitäten rund um seine beeindruckend reiche Artenvielfalt.
Auf einer Fläche von über 210.000 km² ist das Pantanal der beste Ort in Brasilien zur Tierbeobachtung. Einige der bekanntesten Tiere des Landes sind hier zu Hause, etwa Kaimane, Wasserschweine, Aras und die größten Raubkatzen Amerikas: die Jaguare.
PlanetaEXO ist auf Pantanal-Touren in Brasilien spezialisiert und wählt die besten lokalen Anbieter aus, damit deine Reise abwechslungsreiche Routen, gute Unterkünfte, umweltfreundliche Praktiken und Momente umfasst, die bleiben. Schau selbst!
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Pantanal-Safaris im Norden und im Süden
Bevor du deine Reise planst, solltest du wissen: Das Pantanal ist so weitläufig und reich, dass es in zwei Seiten geteilt ist, den Norden im Bundesstaat Mato Grosso (erreichbar über Cuiabá) und den Süden in Mato Grosso do Sul (über Campo Grande). Natürlich unterscheiden sich die Erlebnisse in beiden Regionen, was du vor der Buchung bedenken solltest.
Das nördliche Pantanal ist ideal für die Jaguarbeobachtung und Boots-Safaris. Die Fülle an Wildtieren macht diese Gegend perfekt für Fotografen und Naturfans, die es kaum erwarten können, einige der faszinierendsten Arten Lateinamerikas zu sehen.
Das südliche Pantanal ist dagegen für echtes Eintauchen in die Kultur und traditionelle Ranch-Erlebnisse bekannt, die Viehzucht mit Ökotourismus-Aktivitäten wie Reiten und Kanufahren verbinden. Jaguare zu sehen ist im Süden deutlich schwieriger (wenn auch nicht unmöglich), aber Tierbeobachtung lohnt sich hier trotzdem!
Als bester Ort der Welt, um Jaguare zu sehen, ist das nördliche Pantanal das wichtigste Ziel (wenn auch nicht das einzige) für Reisende, deren Hauptziel es ist, diese großartige Raubkatze zu beobachten.
Jaguar-Safaris sind außerdem tendenziell etwas teurer als andere Expeditionen, weil spezielle Techniken nötig sind, damit Reisende das Erlebnis voll genießen können, ohne die Tiere zu stressen.
Als eine der wichtigsten Pantanal-Safari-Touren ab Cuiabá findet dieses Erlebnis in Porto Jofre statt, in der Gemeinde Poconé, am Ende der Transpantaneira. Es bietet großartige Aktivitäten für Naturliebhaber, die Jaguare in ihrem natürlichen Lebensraum sehen wollen.
Auf den ruhigen Gewässern des Rio Cuiabá kannst du Jaguare sehen, die friedlich auf Bäumen dösen, an den Ufern entlangstreifen, schwimmen oder sogar auf Beutejagd gehen. Lokale Guides begleiten dich während der Boots-Safari, führen dich zu den besten Beobachtungsplätzen und teilen ihr Wissen über das Pantanal.
Diese Tour umfasst gemütliche Unterkünfte, leckere Mahlzeiten, Hin- und Rücktransfers zwischen Cuiabá und Porto Jofre, englischsprachige Guides und tägliche Boots-Safaris, um Jaguare und andere Tiere des Pantanals zu sehen, etwa Große Ameisenbären, Kaimane und Hunderte verschiedener Vogelarten.
Ideal für Profi- und Hobbyfotografen, führt dich diese Pantanal-Fototour ab Cuiabá mitten ins Herz des Bioms, um seine Schönheit einzufangen und festzuhalten.
Begleitet wirst du von lokalen Guides mit viel Erfahrung in der Wildtierfotografie, die dir die besten Techniken zeigen, um großartige Bilder von Jaguaren, Aras, Spießhirschen, Jabiru-Störchen und vielem mehr zu machen.
Bei der Unterkunft hast du zwei Optionen: Flotel, ein schwimmendes Hotel am Eingang des Meeting of Waters State Park, und Berco Lodge, eine klassische Pantanal-Lodge.
Sicher eine der herausragendsten Pantanal-Touren ab Campo Grande, ist dieses Erlebnis die perfekte Mischung aus Naturerlebnis und einem gehobenen Aufenthalt.
Obwohl diese Tour im Süden stattfindet, haben 100 % der Besucher, die sie in den letzten Jahren gebucht haben, Jaguare gesehen. Das verdanken sie Casa Caiman und Onçafari, einem Schutzprojekt, das die Tiere an die Nähe von Menschen gewöhnt, wodurch das Bewusstsein für Umweltthemen wächst und der Ökotourismus der Region gefördert wird.
Neben dem besonderen Erlebnis, Jaguare zu beobachten, gehören auch Kanutouren, Öko-Wanderungen und nächtliche Exkursionen zum Programm, für noch mehr Tierbeobachtungen.
Im Caiman, einer der bestbewerteten Lodges im Pantanal, wird dein Urlaub noch besser. Die Gäste genießen klimatisierte Zimmer mit eigenem Bad und Balkon, geschmackvolle Einrichtung, Sauna, Fitnessraum, Feuerstelle, Pool, Sonnendecks, Restaurant und eine Bar. Alles, was du für einen luxuriösen Aufenthalt brauchst!
Auch Wildtier-Safaris sind eine großartige Möglichkeit, die einheimische Fauna zu erkunden. Da die meisten im Süden stattfinden, sind die Chancen auf Jaguare gering, aber du wirst trotzdem beeindruckende Tiere im Pantanal zu sehen bekommen. Aus demselben Grund sind diese Erlebnisse günstiger und damit eine gute Wahl für Reisende mit kleinerem Budget.
Geführt von erfahrenen Guides sind diese Pantanal-Reisen perfekt für alle, die tief in eines der faszinierendsten Ökosysteme der Welt eintauchen wollen.
Foto-Safaris, Nachtexkursionen und Bootsfahrten auf dem Rio Aquidauana sind großartige Aktivitäten, um die Tierwelt des Pantanals zu entdecken, während dich Reiten, Wandern und Piranha-Angeln tiefer ins lokale Leben eintauchen lassen. Du wirst dich wie ein echter Pantaneiro fühlen!
Englischsprachige Guides begleiten dich auf der ganzen Reise und suchen die besten Orte aus, um Tapire, Große Ameisenbären und den imposanten Jabiru-Storch zu beobachten.
In der Lodge stärkst du dich mit großartigem Essen aus frischen Zutaten, hast Spaß in den Freizeitbereichen (darunter ein Beachvolleyballplatz!) und genießt einfach diesen besonderen Aufenthalt.
Nhecolândia ist eine der bekanntesten Mikroregionen des Pantanals, berühmt für ihre offenen Felder, Waldinseln und saisonalen Lagunen am Rio Negro. Dieses unberührte Land ist perfekt für Reisende, die Abenteuer suchen und tief in die Natur eintauchen wollen.
Während Wildtier-Safaris meist günstig sind, sticht diese durch ihre Exklusivität, den gehobenen Service und authentische Aktivitäten in einer abgelegenen Gegend hervor. Erkunde die Feuchtgebiete und beobachte (und fotografiere) einige der schönsten Arten Brasiliens: Riesengürteltiere, Aras, Wasserschweine, Tukane und viele mehr.
Neben Foto-Safaris umfasst das Programm auch Kanufahren, Angeln und Reiten. Wenn du zu Pferd durch die überfluteten Ebenen reitest, verstehst du, worum es im Leben der Pantaneiros wirklich geht. Vergiss deinen Cowboyhut nicht!
Bei Einbruch der Nacht entspannst du in schönen Ecolodges mit bequemen Betten, Klimaanlage, eigenem Bad, charmanter Einrichtung und hochwertiger Ausstattung. In den Gemeinschaftsbereichen genießt du deinen Aufenthalt in der Lounge, der Bibliothek, im Garten oder im Obstgarten. Beide Unterkünfte (Baía das Pedras und Barranco Alto) bieten großartige Ausblicke auf das Pantanal, die dich staunen lassen.
Mato Grosso do Sul ist mit der Vielfalt brasilianischer Biome gesegnet, darunter das Pantanal, der Cerrado und der Atlantische Regenwald.
Auf dieser 5-tägigen Pantanal-Safari in Brasilien erkundest du die größten Feuchtgebiete der Erde bei Bootsfahrten, Reittouren und Wildtiertouren im 4×4, um Ozelots, Kaimane, Riesenotter und Hirsche in ihrer Heimat zu sehen.
Am dritten Tag geht es weiter nach Bonito (2 Stunden Fahrt), wo dich einige der schönsten Landschaften Brasiliens erwarten, etwa die São-Miguel-Höhle, der Ökopark Anhumas-Tal, Barra do Sucuri und der Rio Formoso. Wandern, in natürlichen Pools schwimmen und Flusstreiben gehören zu den vielen Aktivitäten dieser Reise.
Wähle deine Unterkunft für beide Ziele nach deinen Vorlieben und Bedürfnissen. Alle Hotels bieten hervorragenden Service, leckere Mahlzeiten (Vollpension im Pantanal und Halbpension in Bonito) und eine Ausstattung, die für Paare, Familien oder Alleinreisende passt.
Wenn du ins nördliche Pantanal reisen willst, ist dieses Pantanal-Erlebnis ab Cuiabá eine ausgezeichnete Wahl. In Poconé erwarten dich nächtliche Exkursionen, Bootsfahrten, Reiten und Wandern.
Jaguare zu sehen ist hier schwierig (wenn auch nicht unmöglich), aber du erlebst trotzdem etwas Aufregendes bei Foto-Safaris, um Jabiru-Störche, Sumpfhirsche und Wasserschweine zu beobachten. Halte auch die Schönheit der Flora fest: Seerosen, wilde Orchideen, Bromelien und Ipês (Brasiliens Nationalblume).
Nutze die hochwertigen Services deiner Unterkunft und lass Müdigkeit und Sorgen hinter dir. Spring in den Pool, sonne dich auf dem Sonnendeck und genieße den weiten Blick in die Natur.
Safaris und Bootstouren im südlichen Pantanal, gefolgt von Schnorcheln und Schwimmen in den Flüssen und natürlichen Pools von Bonito.
€ 1.210
*Pro Person, bei Doppelbelegung in Gruppenabfahrten. Preise können je nach Saison und Verfügbarkeit variieren. Wechselkurs vom 13. Februar 2026; Änderungen vorbehalten.
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Bewertungen zur Pantanal-Safari
Es ist offensichtlich, dass das Pantanal in Brasilien eines der spektakulärsten Ökotourismus-Ziele der Welt ist, aber was sagen die Reisenden? Mit den besten Reiseveranstaltern der Branche hat PlanetaEXO über die Jahre Hunderte Reisende in dieses Paradies gebracht.
Sieh dir an, was unsere Kundinnen und Kunden über einige unserer Pantanal-Safaris sagen!
PlanetaEXO ist eine Ökotourismus-Plattform, die auf Reisen ins Pantanal spezialisiert ist. Wir sorgen dafür, dass dein Traumurlaub Wirklichkeit wird, und helfen dir bei Buchungen, maßgeschneiderten Reiserouten und allem anderen, was du brauchst.
Außerdem bringen wir dich mit den besten Pantanal-Reiseveranstaltern zusammen, um authentische Reisen zu schaffen, die sich für immer in deinen Kopf und dein Herz einprägen. Kontaktiere uns jetzt!
Von Jaguaren über Große Ameisenbären bis zu Mähnenwölfen: Entdecke die Geheimnisse der spannendsten Tiere im Pantanal und mach dich bereit für deine Wildlife-Safari!
Wusstest du, dass das Pantanal, wie unser Pantanal-Reiseführer zeigt, eine der artenreichsten Regionen der Erde ist? Stell dir vor, wie Jaguare am Flussufer in der Sonne liegen, Aras über dir hinwegfliegen und Große Ameisenbären weite Savannen durchqueren.
Im Gegensatz zum Amazonas-Regenwald bieten die offenen Landschaften und die saisonalen Überschwemmungen des Pantanals ideale Bedingungen, um den Tieren wirklich hautnah zu begegnen. Dieses riesige Feuchtgebiet beherbergt über 650 Vogelarten, 120 Säugetiere und Hunderte Reptilienund Fische.
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Deshalb hat PlanetaEXO, eine auf Pantanal-Touren in Brasilien spezialisierte Ökotourismus-Plattform, ein paar spannende Fakten über die bekanntesten Tiere im Pantanal zusammengetragen. Schau sie dir gleich an!
1. Jaguar: der Star des Pantanals
Der Jaguar ist unbestritten der Star des Pantanals. Er ist die größte Raubkatze Amerikas und ein kraftvoller Jäger, der Kaimane, Hirsche und sogar Anakondas erlegt.
Wenn du Jaguare im Pantanal beobachten willst, ist der Norden (Mato Grosso) der beste Ort, vor allem rund um Porto Jofre, Poconé. Am häufigsten zeigen sie sich in der Trockenzeit (Juli bis Oktober).
Ein paar spannende Fakten, die Jaguare so besonders machen:
Sie sind hervorragende Schwimmer und jagen oft im Wasser.
Ihre Bisskraft gehört zu den stärksten aller Säugetiere. Damit knacken sie Knochen und Panzer.
Jaguare leben einzelgängerisch und territorial und brauchen jeweils ein großes, intaktes Revier.
@octaviocampossalles
Im Südpantanal sind Jaguare das ganze Jahr über zu sehen, vor allem in geschützten Naturreservaten. Die besten Pantanal-Safaris wie die Luxus-Jaguar-Safari finden meist im Geländewagen statt und bieten ein stärker landgebundenes Erlebnis als die Bootstouren im Norden.
Wasserschweine sind wohl die bekanntesten Bewohner des Pantanals. Die geselligen, sanften Tiere liegen oft in großen Gruppen am Flussufer oder grasen auf feuchten Wiesen. Mit ihren Schwimmhäuten und ihrem ruhigen Wesen fühlen sie sich in den halb aquatischen Landschaften der Region rundum wohl.
Deshalb prägen Wasserschweine die Tierwelt des Pantanals so stark:
Sie werden bis zu 60 cm hoch und wiegen über 60 kg.
Als exzellente Schwimmer schlafen sie sogar unter Wasser, nur die Nase schaut heraus.
Sie sind so friedlich, dass sich Reiher und Blatthühnchen gern auf ihrem Rücken niederlassen.
Mit Arten wie Kaimanen und Watvögeln leben sie friedlich zusammen.
Kaimane triffst du an Flussufern, in schlammigen Lagunen und manchmal sogar mitten auf den Wanderwegen. Als Teil der Alligatorfamilie erfüllen sie eine wichtige Rolle im Ökosystem: Sie regulieren die Fischbestände und dienen als Beute für Spitzenjäger wie Jaguare und Anakondas.
Merkmale, die Kaimane zu einem der ikonischsten Tiere im Pantanal machen:
Der Yacare-Kaiman ist die häufigste Art. In Südamerika kommen sechs weitere Kaimanarten vor.
Männchen werden bis zu 3 Meter lang.
Meist liegen sie mit offenem Maul in der Sonne, um ihre Körpertemperatur zu regulieren.
Im Pantanal gibt es mehr Kaimane als Menschen: Über 10 Millionen Kaimane leben hier, in der Umgebung dagegen weniger als 1 Million Menschen.
Photo: Keith Ladzinski
4. Riesenotter: verspielt und bedroht
Für viele sind Riesenotter die charismatischsten Tiere im Pantanal. Sie werden bis zu 1,7 Meter lang und leben in eng verbundenen Familiengruppen, die sehr gesprächig sind und sich mit Quieken, Bellen und Pfeifen verständigen.
Das macht Riesenotter so besonders:
Sie ernähren sich fast ausschließlich von Fisch und fressen mehrere Kilogramm pro Tag.
Als echte Teamplayer treiben sie ihre Beute in großen Gruppen in die Enge.
Schwimmhäute, dichtes Fell und ein stromlinienförmiger Körper machen sie zu perfekten Schwimmern.
Sie gelten als bedroht und sind zum Überleben auf geschützte Lebensräume angewiesen.
Im Pantanal leben einige der schönsten Aras der Welt, darunter der Hyazinth-Ara, der größte flugfähige Papagei der Erde. Mit über 1,2 Metern Flügelspannweite und leuchtend blauem Gefieder ist er kaum zu übersehen. Auch Grünflügel- und Gelbbrustaras siehst du hier, wie sie in Bäumen nisten oder paarweise fliegen.
Das kennzeichnet die Aras im Pantanal:
Sie bilden lebenslange, monogame Paare.
Ihre Rufe sind laut und unverkennbar und hallen durch die Baumkronen.
Früchte, Samen und Nüsse gehören zu ihren Hauptnahrungsmitteln.
Aras in freier Wildbahn zu beobachten ist ein Höhepunkt für alle, die sich für die Tierwelt des Pantanals begeistern.
Photo: Felipe Castelllari
6. Anakonda: die mythische Schlange
Die Anakonda gehört zu den geheimnisvollsten und am meisten missverstandenen Tieren des Pantanal. Diese mächtigen Würgeschlangen werden bis zu 6 Meter lang und leben meist in Sümpfen und flachen Gewässern. Trotz ihrer Größe sind sie scheu und nur selten zu sehen.
Was du über die Anakonda wissen solltest:
Sie ist ungiftig, tötet ihre Beute aber durch Umschlingen und Ersticken.
Auf ihrem Speiseplan stehen Fische, Vögel, Wasserschweine und sogar Kaimane!
Trotz aller Mythen greift die Anakonda nur äußerst selten Menschen an.
Wegen ihrer versteckten Lebensweise bekommst du sie nur selten zu Gesicht.
Photo: Utopia_88
Kurioses am Rande: Der Thriller Anaconda von 1997, gedreht im Amazonas-Regenwald, machte diese Schlangen weltberühmt. Sechs weitere Filme folgten über die Jahre, darunter das Remake von 2025 mit Jack Black und dem brasilianischen Schauspieler Selton Mello. In der gesamten Reihe wimmelt es von furchterregenden Anakondas, doch in echt sind sie weit weniger dramatisch.
7. Piranhas: klein, aber wild
Piranhas sind bekannte Bewohner der Flüsse und Seen des Pantanals. Berühmt für ihre scharfen Zähne und ihren kräftigen Biss, fressen sie meist Fische, Insekten und sogar Pflanzen. Trotz ihres furchteinflößenden Rufs greifen sie Menschen nur selten an und gehen Störungen lieber aus dem Weg.
Das solltest du über Piranhas wissen:
In der Trockenzeit werden sie wegen des knappen Futters aggressiver.
Mit ihren kräftigen Kiefern reißen sie Fleisch blitzschnell auf.
Viele Arten sind Allesfresser und ernähren sich auch von Pflanzen.
Kurioses am Rande: Wie Anakondas sind auch Piranhas Filmstars. Die Horrorreihe Piranha startete 1978 als Parodie auf Der weiße Hai. Mit dem fünften Film, Piranha 3DD, endete die Serie 2012.
8. Ozelot: die scheue Kleinkatze
Ozelots sind kleine, gefleckte Wildkatzen und in Südamerika heimisch. Sie sind meist nachtaktiv und scheu und verstecken sich im dichten Bewuchs, weshalb man ihnen in freier Wildbahn nur selten begegnet. Trotzdem spielt diese elegante Katze eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht in der Tierwelt des Pantanals.
Wissenswertes über Ozelots:
Indem sie kleine Säugetiere, Vögel und Reptilien jagen, halten sie deren Bestände im Gleichgewicht.
Sie leben einzelgängerisch und territorial und sind etwa so groß wie eine Hauskatze, nur muskulöser.
Sichtungen sind selten, aber bei Nachtsafaris oder über Kamerafallen möglich.
Wie für viele Tiere im Pantanal ist ihr Lebensraum entscheidend fürs Überleben.
Photo: slowmotiongli
9. Sumpfhirsch: der sanfte Riese
Perfekt an das Leben im Feuchtgebiet angepasst, ist der Sumpfhirsch diegrößte Hirschart Südamerikas. Mit seinen langen Beinen bewegt er sich mühelos durch überflutete Gebiete, während sein rötliches Fell ihn im hohen Gras des Pantanals verschwinden lässt.
Die wichtigsten Fakten zum Sumpfhirsch:
Menschen gegenüber ist er eher scheu und vor allem nachts aktiv.
Sein Bestand ist durch Lebensraumverlust und Krankheiten gefährdet.
Schutzgebiete im Pantanal bieten der Art einen wichtigen Rückzugsort.
Seine Anwesenheit gilt oft als Zeichen für ein gesundes Ökosystem.
@rafamattosphoto
10. Riesentukan: die Ikone mit dem bunten Schnabel
Als bekanntes Symbol Brasiliens fällt der Riesentukan mit seinem riesigen orangefarbenen Schnabelund dem markanten schwarz-weißen Gefieder sofort auf. Trotz seiner Größe ist der Schnabel erstaunlich leicht und erfüllt mehrere Zwecke, vor allem, um an Früchte auf weit entfernten Ästen zu gelangen.
Das solltest du über Riesentukane wissen:
Früchte, Insekten und sogar kleine Tiere gehören zu ihrer Nahrung.
Der große Schnabel hilft auch, die Körpertemperatur bei Hitze zu regulieren.
Ihren krächzenden Ruf hörst du am häufigsten in der Morgen- und Abenddämmerung.
Sie ruhen in Baumhöhlen, sitzen aber ebenso oft gut sichtbar in den Baumkronen.
Flachlandtapire sind die größten Landsäugetiere Südamerikas. Indem sie mit ihrem Kot Samen verbreiten, helfen sie, Wälder zu erneuern und die Ökosysteme im Pantanal gesund zu halten.
Das macht Tapire einzigartig:
Sie fressen Früchte, Blätter und Wasserpflanzen.
Ihren Kot setzen Tapire im Wasser ab, um Fressfeinden zu entgehen.
Sie sind überwiegend nachtaktiv und bleiben lieber für sich.
Als gute Schwimmer ruhen sie bei großer Hitze oft untergetaucht im Wasser.
@rafamattosphoto
12. Nasenbären: neugierige Sammler
Nasenbären sind gesellige, tagaktive Säugetiere, die du oft in Gruppen entlang der Wege und Waldränder auf Futtersuche siehst. Mit ihrer langen, beweglichen Schnauze wühlen sie durch Laub und Erde, um Insekten, Früchte und kleine Tiere zu finden.
Ein paar spannende Fakten über Nasenbären und warum sie für die Tierwelt des Pantanals so wichtig sind:
Ihre aufrecht getragenen, geringelten Schwänze helfen der Gruppe, sich gegenseitig im Blick zu behalten.
Sie sind sehr anpassungsfähig und tauchen oft in der Nähe von Menschen auf.
Neugierig und clever erkunden sie alles, füttern solltest du sie aber nicht.
Sie halten die Insektenbestände in Schach und erfüllen so eine wichtige Rolle im Ökosystem.
Photo: VisitMS
13. Großer Ameisenbär: ein wandelndes Wunder
Große Ameisenbären gehören zu den ungewöhnlichsten und faszinierendsten Säugetieren im Pantanal. Ohne Zähne, dafür mit einer 60 Zentimeter langen, klebrigen Zunge, vertilgen sie täglich Zehntausende Ameisen und Termiten.
Ein paar Dinge, die Große Ameisenbären auszeichnen:
Mit ihren kräftigen Krallen reißen sie Nester auf und verteidigen sich.
Sie leben einzelgängerisch und sind vor allem in den frühen Morgenstunden aktiv.
Ihr buschiger Schwanz, das unverwechselbare Fell und der langsame Gang machen sie leicht erkennbar.
Trotz ihrer Größe sind sie friedlich und Menschen gegenüber scheu.
Der Mähnenwolf ist weder Wolf noch Fuchs, sondern eine eigene Art in seiner eigenen Familie. Mit langen, schlanken Beinen und rötlichem Fell schreitet er elegant durch das hohe Gras des Pantanals, oft in der Dämmerung oder nachts.
Was den Mähnenwolf besonders macht:
Örtliche Legenden schreiben ihm Zauberkräfte zu, darunter hypnotische Kräfte, mit denen er den Lebensraum schützt und Beute fängt.
Er ist ein Allesfresser und frisst Nagetiere, Vögel und Früchte wie den „Wolfsapfel“.
Er ist überwiegend nachtaktiv und kaum zu sehen, doch nachts hört man seinen gespenstischen Ruf.
Weil er so scheu und einzelgängerisch ist, ist jede Sichtung etwas ganz Besonderes.
Photo: Ian Fox
15. Jabiru-Storch: das Symbol des Pantanals
Der Jabiru-Storch ist der größte flugfähige Vogel Südamerikas und ein markantes Wahrzeichen der Tierwelt des Pantanals. Mit seinem schwarz-roten Hals und der gewaltigen Flügelspannweite watet er oft durch flache Feuchtgebiete auf der Suche nach Fischen, Fröschen und anderen Wassertieren.
Warum der Jabiru-Storch heraussticht:
Sie bilden lebenslange Paare und nutzen Jahr für Jahr dasselbe Nest.
Ihre Nester bauen sie in hohen Bäumen, und die können über einen Meter breit werden.
Ihr eleganter Flug und ihre Größe machen sie zum Liebling der Vogelbeobachter.
Ihre Nahrungsgründe liegen in der Trockenzeit am offensten da.
@luiz4mendes
Fauna und Flora des Pantanals: immer im Einklang
Das Pantanal ist zwar vor allem für seine Tiere bekannt, doch seine Pflanzenwelt ist genauso faszinierend. Die Region ist ein Mosaik aus Ökosystemen: saisonal überflutete Graslandschaften, Savannen, Wälder und Wasserlebensräume.
Diese Vielfalt lässt Pflanzen wie Carandá-Palmen, Ipê-Bäume und Wasserpflanzen wie die Wasserhyazinthe gedeihen, die friedlich mit den Tieren im Pantanal zusammenleben.
Bemerkenswerte Pflanzenarten des Pantanals:
Buriti-Palme (Mauritia flexuosa): Palme mit essbaren Früchten; gedeiht in feuchten Böden.
Aroeira (Schinus terebinthifolia): Heilbaum mit rosafarbenen Beeren.
Cambará (Vochysia divergens): häufig in Überschwemmungswäldern, fördert die Regeneration.
Sucuriú-Gras (Paspalum spp.): einheimisches Gras, wichtig für Pflanzenfresser.
Jacaré-Holz (Calophyllum brasiliense): feuchtigkeitsliebender Baum, der den Boden festigt.
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Diese Pflanzen bieten Tieren Nahrung und Schutz und spielen zugleich eine wichtige Rolle dabei, den Wasserkreislauf zu regulieren und Schadstoffe zu filtern. Fauna und Flora ergänzen sich dabei perfekt und machen das Pantanal zu einem ökologisch besonders widerstandsfähigen Ökosystem.
Wann ist die beste Reisezeit fürs Pantanal?
Die ideale Zeit zur Tierbeobachtung liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Trockenzeit die Wasserstände sinken lässt und sich die Tiere an den verbliebenen Lagunen und Flüssen sammeln. Dann bekommst du Jaguare, Wasserschweine, Kaimane und Vögel deutlich häufiger zu sehen.
In der Regenzeit (November bis März) wird die Landschaft saftig grün. Zum Vogelbeobachten ist diese Zeit besonders lohnend, doch abgelegene Gebiete sind dann schwerer zu erreichen.
Das Pantanal gliedert sich in zwei Hauptzugänge: Norden und Süden. Für das Nordpantanal fliegst du nach Cuiabá (Mato Grosso) und fährst dann mit dem Auto in Gegenden wie Poconé und Porto Jofre. Fürs Südpantanal fliegst du nach Campo Grande (Mato Grosso do Sul), von wo aus du Regionen wie Miranda und Aquidauana erreichst.
Von beiden Ausgangspunkten erreichst du Ecolodges und Reservate mit Geländewagen, Booten oder Kleinflugzeugen. Die Transfers organisieren in der Regel die Reiseveranstalter oder Unterkünfte.
Nord- oder Südpantanal: Welche Region ist die beste für Tierbeobachtungen?
Das Nordpantanal ist vor allem für Jaguar-Sichtungen und Bootssafaris am Rio Cuiabá bekannt. Für Fotografen (ob Profi oder Amateur) ist es ideal.
Das Südpantanal bietet mehr Landsafaris mit dem Geländewagen oder zu Pferd und eignet sich für eine größere Bandbreite an Säugetieren, Vögeln und Reptilien. Dank der besseren Infrastruktur ist es außerdem das ganze Jahr über leichter zu erreichen.
Denk daran: Das Pantanal bietet zwar eine der besten Kulissen der Welt für Tierbeobachtungen, ist aber trotzdem Natur. Sichtungen sind also nie zu 100 % garantiert. Genau das macht jeden Moment so echt und besonders!
Siehst du, wie beeindruckend die Tierwelt des Pantanals ist? Ob du davon träumst, einem Jaguar beim Durchschwimmen eines Flusses zuzusehen, oder zu Fuß seltene Pflanzen und Tiere entdecken willst: Dieses Reiseziel bietet Erlebnisse, die es so nirgendwo sonst gibt.
Mit PlanetaEXO, dem Experten für Pantanal-Reisen, erlebst du all diese Wunder mit eigenen Augen. Wir arbeiten mit den besten lokalen Anbietern zusammen und machen deinen Traumurlaub wahr. Kontaktiere uns jetzt!
Zwei außergewöhnliche brasilianische Biome: Im Pantanal leben Jaguare und viele weitere fantastische Tiere, während dich der Amazonas-Regenwald mit unglaublichen Dschungel-Erlebnissen empfängt
Wer ein Abenteuer in Brasiliens wildeste Landschaften plant, hat schnell zwei Ziele im Kopf: das Pantanal oder den Amazonas. Beide sind ökologische Kraftzentren voller Artenvielfalt, doch sie bieten ganz unterschiedliche Erlebnisse.
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Es reicht nicht, einfach nur Reisepläne zu vergleichen, denn beide Ziele gehören zu den artenreichsten und ursprünglichsten Biomen der Erde. Jedes bietet auf seine eigene Art großartige Aktivitäten für alle, die die Natur in ihrer üppigsten Form erleben möchten.
Nein, das Pantanal gehört nicht zum Amazonas-Regenwald. Zwar sind es benachbarte Biome in Brasilien, doch ihre Ökosysteme unterscheiden sich deutlich.
Das Pantanal erstreckt sich über die Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul und gilt als größtes Feuchtgebiet der Welt.
Der Amazonas dagegen ist der größte tropische Regenwald der Erde und erstreckt sich über acht verschiedene Bundesstaaten: Amazonas, Pará, Mato Grosso, Acre, Amapá, Rondônia, Roraima und Maranhão.
Pantanal-Safaris: Tierbeobachtung vom Feinsten
Wenn du davon träumst, wilde Tiere aus der Nähe zu sehen, ist das Pantanal das perfekte Ziel. Neben der unglaublich reichen Tierwelt machen es die offenen Landschaften viel leichter, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken als irgendwo sonst in Brasilien.
Ob per Boot oder Geländewagen: Pantanal-Safaris bieten dir einige der besten Tierbeobachtungen der Welt. Mit erfahrenen Guides, die genau wissen, wo sich die Tiere aufhalten, siehst du vielleicht Wasserschweine, Riesenotter, Kaimane, Aras und vieles mehr.
Photo: Ondrej Prosicky
Alle Arten sind faszinierend, doch die größte Raubkatze Amerikas ist zweifellos der Star. Der Norden, vor allem rund um den Ort Porto Jofre, gilt als bester Ort weltweit, um Jaguare zu beobachten.
Der Tierreichtum des Pantanals sticht im Vergleich zu anderen Biomen deutlich hervor. Dschungeltouren im Amazonas sind wunderbar, um komplett in die Natur einzutauchen, doch Tiere zu entdecken erfordert dort mehr Geduld und ein bisschen Glück.
Der Amazonas-Regenwald ist ein endloses Meer aus Grün. Mit Bäumen von über 40 Metern Höhe schafft der Wald eine geschlossene, feuchte Umgebung, in der kaum Sonnenlicht den Boden erreicht, und beherbergt tausende Pflanzen- und Tierarten.
Wandern im Amazonasgebiet hat fast etwas Mystisches. Unbekannte Geräusche und Gerüche werden von der Größe des Waldes und einem ständigen Gefühl von Geheimnis umhüllt. Diese Atmosphäre lässt einen die warme und zugleich unaufhaltsame Kraft der Natur spüren.
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Auf Amazonas-Touren in Brasilien erlebst du, wie wichtig die Flüsse sind: Als natürliche Verkehrswege bestimmen sie das Leben vor Ort, verbinden die Flussgemeinden und öffnen den Zugang zu den tieferen Teilen des Waldes.
Rio Negro, Solimões und Amazonas sind nur einige der Flüsse, die sich durch die Vegetation ziehen und Igarapés (kleine Wasserläufe), Igapós (überflutete Wälder) und Ausblicke von unschätzbarem Wert für Fauna, Flora und die Menschen vor Ort bilden.
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Die Tierwelt ist reich, aber zurückhaltend. Abgesehen von den rosa Flussdelfinen leben die meisten Tiere in den Baumkronen, sind vom Dschungel getarnt oder zeigen sich erst nachts. Im Mittelpunkt steht das Eintauchen: der Geruch der feuchten Erde, die Musik der Natur, die frische Luft und das Bewusstsein, vom komplexesten Ökosystem des Planeten umgeben zu sein.
Sowohl das Pantanal als auch der Amazonas sind spektakulär. Es gibt kein besseres Reiseziel, nur die bessere Wahl für deine Vorlieben.
Während der Amazonas mit der Weite seines dichten Waldes, mächtigen Flüssen und den ständigen Geräuschen des Dschungels beeindruckt, begeistert das Pantanal mit überfluteten Ebenen, offener Vegetation und der Tierwelt in vollem Blick. Trotz aller Gegensätze stehen beide wilden Reiseziele für den Reichtum der brasilianischen Artenvielfalt und für nachhaltiges Reisen.
Neben der Frage, was jedes Biom so besonders macht, lohnt sich auch ein Blick darauf, wie die Unterschiede die Erlebnisse prägen.
@matthias_kern_photography
Aktivitäten auf Pantanal-Touren
Buche deine Pantanal-Reise, wenn du Folgendes liebst:
Fotosafaris: Erkunde die Feuchtgebiete per Boot oder Geländewagen und entdecke einige der schönsten Tiere Brasiliens, darunter Jaguare, Ameisenbären, Tapire, Tukane und viele mehr.
Vogelbeobachtung: Halte die Augen offen für heimische Vögel wie Tukane, Aras und den geheimnisvollen Jabiru-Storch.
Reiten: Erkunde die überfluteten Ebenen hoch zu Ross wie ein echter Pantaneiro.
Trekking: Wandere in Begleitung erfahrener Guides über offene Felder und tauche tief in die Natur ein.
Bootsfahrten und Catch-and-Release-Angeln: Entdecke die Feuchtgebiete bei Bootstouren und angle auf typische Pantanal-Arten wie Pacu und Dorado.
Leben auf der Fazenda: Manche Lodges sind umgebaute Farmhäuser, in denen der Alltag noch stark von der Ranch-Kultur geprägt ist, an der Gäste gern teilnehmen dürfen.
Filmreife Sonnenauf- und -untergänge: Der weite Himmel schenkt dir eindrucksvolle Ausblicke, wenn der Tag beginnt oder die Sonne untergeht.
Gut zu wissen: Die Reiserouten unterscheiden sich zwischen Nord- und Südpantanal. Informiere dich über die Unterschiede beider Regionen, bevor du deine Reise buchst!
Aktivitäten auf Amazonas-Touren in Brasilien
Plane deinen Urlaub im Amazonasgebiet, wenn du gar nicht genug bekommst von:
Wanderungen im Wald: Tauche bei Wanderungen mit erfahrenen Guides in den Wald ein und lerne Fauna, Flora und lokale Traditionen kennen.
Flusskreuzfahrten: Hochwertige Schiffe bieten dir eine einzigartige Fahrt über die Flüsse der Nationalparks Anavilhanas und Jaú.
Bootsausflüge: Kleinere Boote und Kanus, die durch Igarapés und Igapós gleiten, gehören zu den authentischsten Erlebnissen im Wald.
Nachtexpeditionen: Tiere (Kaimane, Schlangen, Frösche, Eulen …) bewegen sich bei Einbruch der Nacht freier durch den Wald, was die perfekte Zeit für Tierbeobachtungen im Amazonas ist.
Rosa Flussdelfine beobachten: Anders als die übrigen heimischen Tiere sind die berühmten rosa Flussdelfine nicht scheu und zeigen sich oft bei Bootsfahrten auf dem Solimões und dem Rio Negro.
Übernachten im Wald und in schwimmenden Häusern: rustikale oder gehobene Unterkünfte, immer im Einklang mit der Natur.
Besuche bei Fluss- und indigenen Gemeinschaften: Begegnungen mit lokalen Kulturen, traditioneller Küche, Kunsthandwerk und sogar Zeremonien, die von indigenen Anführern geleitet werden.
Wie kommst du ins Pantanal und in den Amazonas in Brasilien?
Das Pantanal und der Amazonas-Regenwald liegen in abgelegenen Regionen, deren logistische Herausforderungen das Reiseerlebnis direkt beeinflussen können. Doch mit dem Wachstum des Ökotourismus in Brasilien und dem Ausbau der lokalen Infrastruktur werden diese Reisen immer einfacher.
Das in Nord und Süd geteilte Pantanal erreichst du über Cuiabá (Mato Grosso) oder Campo Grande (Mato Grosso do Sul). Von beiden Hauptstädten führen unbefestigte Straßen zu den Lodges und Fazendas. Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) eignet sich dank des sinkenden Wasserstands besonders gut für Tierbeobachtungen und andere Aktivitäten im Freien.
Reist du in den Amazonas, hängt die Route davon ab, welche Gebiete du besuchst. Manaus, die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, ist das wichtigste Tor zu den Wäldern und über Direktflüge aus den großen Städten Brasiliens erreichbar. Es gibt aber auch Touren in den Bundesstaaten Pará und Mato Grosso.
Die Wasserstände schwanken stark zwischen Regen- und Trockenzeit, sodass sich die Aktivitäten je nach Jahreszeit ändern. Die Regenzeit (Dezember bis Mai) eignet sich am besten zum Kanufahren, während die Trockenzeit (Juni bis Dezember) längere Wanderungen ermöglicht.
Sowohl das Pantanal als auch der Amazonas sind Biome von globaler Bedeutung für den Naturschutz. Nachhaltiges Reisen hat sich als wirksames Mittel erwiesen, um diese Regionen zu schützen und die lokalen Gemeinschaften zu unterstützen.
Wer verantwortungsvolle Unterkünfte wählt, lokale Guides bucht, auf Anbieter mit nachhaltigen Praktiken setzt und an Aktivitäten zur Umweltbildung teilnimmt, trägt direkt dazu bei, Gemeinschaften zu erhalten und die Artenvielfalt zu stärken.
Ökotourismus-Initiativen wie ökologische Lodges im Amazonas oder umgebaute Fazendas im Pantanal schaffen Einkommen für die lokale Bevölkerung und bieten Alternativen zu Abholzung, Wilderei und der raubbauartigen Ausbeutung natürlicher Ressourcen.
Erlebnisse, die den Rhythmus der Natur respektieren, die Zahl der Besucher begrenzen und sich nachhaltigen Praktiken verpflichten, in den Vordergrund zu stellen, ist entscheidend, damit diese Landschaften auch für kommende Generationen erhalten bleiben.
Fazit: Amazonas-Regenwald oder Pantanal, wofür solltest du dich entscheiden?
Entscheide dich für das Pantanal, wenn du unkomplizierte Tierbeobachtung, offene Landschaften und Safari-Erlebnisse suchst, oder für den Amazonas, wenn du tief in den Dschungel eintauchen, kulturelle Begegnungen erleben und mitten in einem tropischen Regenwald stehen willst.
Noch besser: Plane deine Reise gleich zu beiden Zielen, denn jedes zeigt eine ganz eigene Seite von Brasiliens wilder Schönheit.
Eine falsche Wahl gibt es hier nicht, nur unterschiedliche Abenteuer!
Photo: Samuel Melim
Reise mit PlanetaEXO ins Pantanal oder in den Amazonas
Wir arbeiten mit den besten lokalen Anbietern zusammen, damit deine Reise mit keiner anderen vergleichbar ist. Von der Buchung bis zum Reiseverlauf ist unser Team bei jedem Schritt an deiner Seite. Kontaktiere uns jetzt!
Das Pantanal ist stark vom Klima geprägt. Erfahre hier alles über die Jahreszeiten und das Wetter, bevor du deine Pantanal-Reise planst!
Die beste Reisezeit fürs Pantanal ist von Mai bis Oktober, also die Übergangs- und die Trockenzeit. Ein Blick in unseren Pantanal-Reiseführer zeigt aber: Das Pantanal ist ein Reiseziel für das ganze Jahr, denn jede Saison bietet andere Aktivitäten inmitten einer sich ständig wandelnden Landschaft.
Wie in anderen Feuchtgebieten der Welt bildet das jährliche Steigen und Fallen des Wasserstands die Grundlage für das gesamte Ökosystem des Pantanals. Klima und Tierverhalten der Region hängen stark von diesen Jahreszeiten ab, doch durch den Klimawandel werden sie von Tag zu Tag unberechenbarer, was zu Abweichungen in den Vorhersagen führen kann.
Photo: Felipe Castellari, Caiman
Deshalb hat PlanetaEXO, eine auf Pantanal-Touren in Brasilien spezialisierte Ökotourismus-Plattform, einen ausführlichen Guide zusammengestellt, der dir die Jahreszeiten und das Wetter dieses fantastischen Ortes näherbringt. Erfahre unten mehr!
Jahreszeiten und Wetter im Pantanal Monat für Monat
Das Pantanal hat vier klar abgegrenzte Hauptjahreszeiten: Regenzeit, Feuchtzeit, Übergangszeit und Trockenzeit.
Durch seine Lage im brasilianischen Hochland bleiben die Temperaturen das ganze Jahr über recht konstant und liegen im Schnitt bei 27°C (80°F). In diesem Guide erklären wir dir die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten und die beste Zeit, um deine Pantanal-Safari zu buchen.
Die Regenzeit beginnt im November und dauert bis Dezember. Sie bringt die ersten Regenfälle und färbt die Landschaft in ein sattes Grün. Damit startet der Regenerationszyklus: Die Pflanzenwelt wächst, und die Tiere verteilen sich wieder über die Fläche.
Das reiche Nahrungsangebot lockt Hunderte Vogelarten an, die den Moment nutzen, um ihren Jungen das Fliegen beizubringen. Schwärme von Aras und Störchen sind ein häufiger Anblick, während Säugetiere seltener zu sehen sind.
Die Durchschnittstemperatur liegt im November und Dezember zwischen 23°C und 28°C (73°F bis 82°F), und mit den ersten Regenfällen steigt die Luftfeuchtigkeit.
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Feuchtzeit im Pantanal (Dezember, Januar, Februar und März)
Auch die Feuchtzeit im Pantanal ist von Regen geprägt. In diesen Monaten überfluten die Ebenen und die Flüsse treten über die Ufer, sodass eine riesige Wasserlandschaft entsteht.
Januar und Februar sind im Pantanal die niederschlagsreichsten Monate dieser Saison und machen die Landschaft noch lebendiger und üppiger. Es ist die ideale Zeit, das Biom per Boot zu erkunden, denn die Wasserwege dehnen sich aus und öffnen den Zugang zu abgelegenen Gebieten.
Die Tierwelt aus Kaimanen, Wasserschweinen und unzähligen Vogelarten fühlt sich in dieser Umgebung wohl, auch wenn manche Gebiete wegen des hohen Wasserstands schwer erreichbar sind.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit liegt die Durchschnittstemperatur in der Feuchtzeit zwischen 24°C und 29°C (75°F bis 84°F).
Photo: Aleksandrs Orlovs
Übergangszeit im Pantanal (April, Mai und Juni)
Von April bis Juni markiert die Übergangszeit den Wechsel von der Feucht- zur Trockenzeit. Der Wasserstand sinkt, immer mehr Land taucht auf, und die Tiere, die sich mit der Flut verteilt hatten, kehren zurück in die Ebenen.
Diese Zeit eignet sich hervorragend zur Vogelbeobachtung, denn viele Arten sammeln sich an den letzten Wasserstellen. Die Landschaft trocknet allmählich ab, doch die Vegetation bleibt grün und üppig, was einen schönen Kontrast ergibt.
Der April bringt einen klaren Sternenhimmel und mildere Temperaturen, die Nachtexpeditionen noch schöner machen. Ab Mai ist das Wetter durchgehend angenehm, ideal für die beste Pantanal-Safari am Tag!
Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 22°C und 27°C (72°F bis 81°F) und sorgen für ein leicht frisches, aber angenehmes Klima zum Entdecken.
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Trockenzeit im Pantanal (Juli, August, September und Oktober)
Die Trockenzeit ist wohl die beste Zeit zur Tierbeobachtung. Da die Wasserquellen schwinden, ziehen sich die Tiere im Pantanal an die verbleibenden Wasserstellen zurück und sind dadurch leichter zu entdecken.
Vor allem der August ist für seinen klaren Himmel und den geringen Regen bekannt, perfekt für Safaris und Fototouren. Auch für Ausritte und Wanderungen ist es eine tolle Zeit, denn die trockenen Wege machen das Erkunden leichter.
Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 20°C und 26°C (68°F bis 79°F), was sie zur angenehmsten Jahreszeit für Aktivitäten im Freien macht.
Photo: VisitMS
Wann ist die beste Zeit, um im Pantanal Jaguare zu sehen?
Im Nördlichen Pantanal, wo du Jaguare im Pantanal beobachten kannst wie nirgendwo sonst auf der Welt, sammeln sich die Tiere mit sinkendem Wasserstand an den Flussufern, von der Übergangszeit (Mai bis Juni) an bis in den Oktober hinein, während der Trockenzeit.
Das erhöht die Chancen auf eine Jaguar-Sichtung deutlich und macht diese Monate für viele Reisende zur besten Zeit fürs Pantanal, wenn sie auf Bootssafaris in Porto Jofre diese eindrucksvollen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Im Südlichen Pantanal gibt es dagegen einen echten Geheimtipp: ein ökologisches Refugium mit der Luxus-Jaguar-Safari. Hier kannst du Jaguare zu jeder Jahreszeit sehen, unabhängig von der Saison, denn sie leben geschützt in bewahrten Gebieten und sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Die Safaris finden im 4×4-Geländewagen statt und sorgen für ein spannendes, intensives Erlebnis.
Porto Jofre in der Gemeinde Poconé, Mato Grosso, ist der wichtigste Ort im Nördlichen Pantanal, wo die meisten Lodges liegen. So ist das Wetter gerade:
Corumbá in Mato Grosso do Sul ist einer der Orte rund um das Südliche Pantanal. Auch Aquidauana und Miranda sind wichtige Ausgangspunkte für die Feuchtgebiete. So ist das Wetter aktuell:
Jetzt, wo du die beste Reisezeit fürs Pantanal in Brasilien kennst und mehr über Wetter und Jahreszeiten weißt, können wir mit der Planung deines Urlaubs starten!
PlanetaEXO ist auf Reisen ins Pantanal spezialisiert und arbeitet mit den besten lokalen Anbietern zusammen, damit deine Reise und dein Aufenthalt einzigartig werden. Kontaktiere uns jetzt!
Das Nordpantanal ist ideal für Jaguar-Sichtungen und Foto-Safaris, während das Südpantanal perfekt für Tierbeobachtungen und kulturelles Eintauchen ist. Lass uns herausfinden, welche Option besser zu dir passt!
Wie du in unserem Pantanal-Reiseführer nachlesen kannst, gliedert sich das Pantanal in Brasilien in zwei sehr unterschiedliche Regionen: Norden und Süden. Beide sind sehenswert und einen Besuch wert, doch sie werden über verschiedene Bundesstaaten und Städte erreicht und bieten ganz eigene Safari- und Ökotourismus-Erlebnisse.
Die Unterschiede zwischen dem Nord- und dem Südpantanal zu kennen, ist entscheidend für deine Reiseplanung. So weißt du genau, was dich bei Erlebnissen, Transfermöglichkeiten und Unterkünften erwartet.
PlanetaEXO, eine auf Pantanal-Touren in Brasilien spezialisierte Ökotourismus-Plattform, die mit den besten lokalen Anbietern zusammenarbeitet, hat einen umfassenden Guide zusammengestellt, der die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Regionen aufzeigt. So kannst du entscheiden, welches Reiseziel am besten zu deinem Reisestil passt. Schau ihn dir unten an!
Was ist das Pantanal?
Das Pantanal im Mittleren Westen Brasiliens ist das größte Feuchtgebiet der Welt und zugleich das am besten erhaltene Biom des Landes: Laut der brasilianischen Agrarforschungsbehörde Embrapa sind noch 84 % seiner ursprünglichen Landschaft intakt. Wegen seiner ökologischen Bedeutung wurde es im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe und Biosphärenreservat erklärt.
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Mit über 210.000 km² ist es so groß, dass es sich über zwei Bundesstaaten erstreckt: Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Wenn du dich fragst, ob es ins Nord- oder Südpantanal gehen soll, hängt die Antwort davon ab, was du suchst: Jaguar-Sichtungen, kulturelles Eintauchen oder eine einfachere Anreise.
Nordpantanal: Jaguar-Safaris und abgelegene Abenteuer
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Hauptzugang: Cuiabá (Mato Grosso)
Top-Ziel: Porto Jofre, über die Transpantaneira-Straße
Beste Reisezeit: Juli bis Oktober (Trockenzeit)
Highlight: Jaguar-Beobachtung per Boot
Das Nordpantanal ist stark vom Amazonas-Regenwald geprägt, mit dichterer, geschlossenerer Vegetation sowie Überschwemmungsflächen, Flüssen und Seen. Es ist zugleich einer der besten Orte weltweit, um Jaguare im Pantanal zu beobachten, vor allem zwischen Juni und Oktober an den Ufern des Rio Cuiabá.
Wenn Tierbeobachtungen, kulturelle Erlebnisse oder Aktivitäten am und auf dem Wasser ganz oben auf deiner Liste stehen, ist eine Pantanal-Safari im Norden wahrscheinlich die beste Wahl für dich!
Gute Aussichten auf Vögel und vom Amazonas beeinflusste Arten, die nicht bis in den Süden ziehen.
Ideal für Fotografen und Tierliebhaber, besonders in der Trockenzeit von Juli bis Oktober, wenn die Tierwelt noch vielfältiger ist.
Nachteile:
Abgelegene Lage, lange Transfers.
Weniger Kontakt mit dem Alltag der Farm oder dem Pantaneiro-Cowboy.
Jaguar-Safaris sind wegen der hohen Nachfrage, der begrenzten Verfügbarkeit und der aufwendigen Logistik meist teurer.
Photo: Ondrej Prosicky
Südpantanal: klassisches Ranch-Erlebnis und familienfreundliche Safaris
Hauptzugang: Campo Grande (Mato Grosso do Sul)
Top-Gebiete: Aquidauana, Miranda, Corumbá
Beste Reisezeit: Mai bis September (Trockenzeit)
Highlight: Übernachten auf traditionellen Fazendas (Ranches) und Erkundungen an Land
Das Südpantanal zeigt eine Landschaft aus Savannen und Waldgebieten, geprägt vom Cerrado und dem paraguayischen Chaco. Daraus ergeben sich offenere Landschaften und weite Felder, die sich hervorragend für Aktivitäten an Land und für nahe Begegnungen mit Tieren in einer gut erhaltenen Umgebung eignen.
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Die meisten Lodges sind aktive oder ehemalige Rinderfarmen, die zu kleineren, intimeren Unterkünften umgebaut wurden, mit klarem Fokus auf Pantanal-Erlebnisse und Ranch-Traditionen. Kanufahren, Safaris an Land, Reiten und Tierbeobachtung gehören zu den üblichen Aktivitäten.
Photo: Samuel Betkowski
Das Südpantanal lässt sich außerdem gut mit einem Abstecher nach Bonito verbinden, einem der wichtigsten Ökotourismus-Ziele Brasiliens, bekannt für Schnorcheln in glasklaren Flüssen und die Erkundung von Höhlen.
Für Reisende, denen eine bequeme Anreise und Komfort wichtig sind, bietet das Südpantanal ein entspannteres und leichter zugängliches Erlebnis!
Vor- und Nachteile des Südpantanals
Vorteile:
Einfachere Anreise von Campo Grande aus.
Kulturelles Eintauchen in den Alltag der Pantaneiros und lokale Traditionen.
Übernachten mit Fokus auf Komfort und Exklusivität, inklusive Luxus-Lodges wie Caiman.
Vielfältige Aktivitäten an Land, etwa Wandern, Reiten und Tierbeobachtung.
Ideal für Reisende, die das Pantanal mit kleinerem Budget erkunden möchten.
Einfacher Zugang nach Bonito (MS).
Nachteile:
Geringere Chancen auf Jaguare. Es gibt sie und man sieht sie in bestimmten Gebieten, aber in kleinerer Zahl und seltener als im Norden.
Die Tierwelt ist weiter verteilt als im Norden, sodass Safaris an Land mehr Geduld bei der Beobachtung erfordern.
Nord- oder Südpantanal in Brasilien: was passt am besten zu dir?
So findest du je nach gewünschtem Erlebnis die passende Region für deine Pantanal-Reise.
Wähle das nördliche Pantanal in Brasilien, wenn du möchtest:
Buch deine Tour ins Nordpantanal, wenn du Folgendes willst:
Jaguar-Safaris und Tierfotografie: bester Ort für die Jaguar-Beobachtung, vor allem von Juli bis Oktober.
Boots-Safaris und Tierbeobachtung: Bootsfahrten eignen sich auch super, um weitere Tiere im Pantanal zu entdecken, etwa Kaimane, Wasserschweine, Riesenameisenbären, Hyazinth-Aras und mehr.
Buch deine Tour ins Südpantanal, wenn du Folgendes willst:
Aktivitäten an Land: geführte Wanderungen, Ausritte und Wildtier-Safaris.
Verlängerter Urlaub in Bonito, Mato Grosso do Sul: beliebtes Ziel zum Schnorcheln in glasklaren Flüssen und in unterirdischen Naturbecken;
Eintauchen in ländliche Traditionen: erlebe das lokale Leben und lerne alles über traditionelle Musik, Küche und andere kulturelle Facetten des Pantanals.
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Was kostet eine Pantanal-Tour?
Eine Pantanal-Tour kostet im Schnitt € 1.680 pro Person. Die Preise richten sich nach Unterkunftskategorie, Saison, Reisedauer und mehr.
Immer noch unsicher, ob es ins Nord- oder Südpantanal gehen soll? Vergleich unsere handverlesenen Touren in beiden Regionen!
*Pro Person, bei Doppelbelegung in Gruppenabreisen. Die Preise können je nach Saison und Verfügbarkeit variieren. Wechselkurs vom 13. Februar 2026; Änderungen vorbehalten.
Kannst du das Nord- und das Südpantanal beide besuchen?
Ja, aber das braucht Zeit und gute Logistik. Die beiden Gebiete liegen mehr als 1.000 km auseinander, und es gibt keine direkte Straße zwischen ihnen.
Wenn du eine längere Route planst und beide erleben möchtest, ist ein Flug zwischen Cuiabá und Campo Grande die beste Option.
Solltest du dich für das Nord- oder Südpantanal entscheiden?
Das Nordpantanal ist die beste Wahl, wenn du auf Jaguar-Sichtungen, Boots-Safaris, Tierfotografie oder ein wilderes, abgelegeneres Erlebnis aus bist.
Das Südpantanal passt dagegen besser, wenn du eine einfachere Anreise, komfortable Ökolodges, Tierbeobachtung abseits der Jaguare und eine größere Auswahl an Aktivitäten an Land suchst. Es ist außerdem die ideale Wahl, wenn du deine Reise mit einem Besuch in Bonito verbinden willst.
Denk daran: unabhängig von der Region bestimmt der Wasserkreislauf alles. Die größte Ansammlung von Tieren gibt es in der Trockenzeit, wenn sie die verbleibenden Flüsse und Lagunen aufsuchen.
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Buch deine Pantanal-Tour mit PlanetaEXO
Egal, ob du dich für den Norden oder den Süden entscheidest: PlanetaEXO ist auf Pantanal-Touren in beiden Regionen spezialisiert. Wir arbeiten eng mit den besten lokalen Anbietern und Ökolodges zusammen, die sich nachhaltigen Praktiken und dem Erhalt der Pantaneiro-Lebensweise verschrieben haben.
Lodges sind ein zentraler Teil des Pantanal-Erlebnisses, wenn es um Komfort geht, um das sichere Erkunden der Feuchtgebiete und um die Verbindung zur Natur.
Wenn du eine Reise ins Pantanal planst, hilft dir unser Pantanal-Reiseführer zu verstehen, wie das Reisen in der Region überhaupt funktioniert. Anders als an klassischen Reisezielen wohnst du hier nicht in einer Stadt und fährst zu Ausflügen raus. Hier dreht sich das Abenteuer ums Übernachten in einer Lodge, oft mitten in abgelegenen Naturgebieten.
Diese Unterkünfte verteilen sich auf zwei große Regionen: das nördliche Pantanal (erreichbar über Cuiabá in Mato Grosso) und das südliche Pantanal (über Campo Grande in Mato Grosso do Sul). Wie die Anreise ins Pantanal von diesen beiden Ausgangsstädten weitergeht: Du wirst von dort zu den Lodges gebracht. Vor Ort werden alle Aktivitäten direkt von den Teams geplant und durchgeführt, etwa Wildtier-Safaris und weitere Erlebnisse, die an Jahreszeit und lokale Bedingungen angepasst sind.
Photo: Donal Boyd
Wegen der Abgeschiedenheit und der ganzen Logistik brauchst du für die Planung dieser Reise verlässliche Profis an deiner Seite. Bei PlanetaEXO, einer auf Pantanal-Touren in Brasilien spezialisierten Ökotourismus-Plattform, arbeiten wir mit den besten lokalen Anbietern zusammen, die das komplette Erlebnis organisieren, inklusive der Transfers von und zu den Lodges und der Koordination der Aktivitäten.
Hier kommen unsere Empfehlungen, wo du im Pantanal übernachten kannst!
Lodges im nördlichen Pantanal
Porto Jofre in der Gemeinde Poconé ist das wichtigste Reiseziel im nördlichen Pantanal und liegt am Ende der Transpantaneira.
Die Region ist ziemlich abgelegen, aber perfekt für Tierbeobachtung, Fototouren und Boots-Safaris. Und nirgends kannst du besser Jaguare im Pantanal beobachten!
Piuval
Als Maßstab für Unterkünfte entlang der Transpantaneira bietet Piuval eine komplette Infrastruktur mit geräumigen Zimmern und Freizeitbereichen (Pool, See mit Tretbooten, Volleyballplatz, Spielplatz, Spielzimmer).
Erwähnenswert sind auch die nachhaltigen Praktiken der Lodge, darunter Wasser- und Abwasseraufbereitung, Regenwassernutzung, Solarenergie, Recycling und mehr.
Adresse: Transpantaneira, km 10 – Zona Rural, Poconé
Neben einer erstklassigen Transport-Logistik bietet Berço Pantaneiro Chalets und Zimmer mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und charmant-rustikaler Einrichtung.
Die Gemeinschaftsbereiche (Grillplatz sowie Aufenthalts- und Essräume) und die sichersten und komfortabelsten Boote der Region laden zum Genießen ein, alle mit Sonnenschutz ausgestattet.
SouthWild hat eine der besten Lagen im nördlichen Pantanal, direkt am Cuiabá-Fluss. Die Ausblicke sind grandios, und Service und Küche bekommen von den Gästen viel Lob.
Dieses Pantanal-Hotel ist ideal für alle, die Authentizität suchen: Die Unterkünfte sind recht einfach gehalten, aber absolut komfortabel und zweckmäßig.
Adresse: Transpantaneira, km 66 – Zona Rural, Poconé
Aus der SouthWild-Gruppe stammt das Flotel, ein 35 Meter langes Schiff, das 4 Kilometer flussaufwärts am Rio Piquiri vor Anker liegt. Es bietet ein ganz anderes Übernachtungserlebnis in einem schwimmenden Hotel: Die Gäste machen es sich in 12 hübschen Kabinen mit eigenem Bad, Klimaanlage und WLAN gemütlich.
Das große Oberdeck unter freiem Himmel ist perfekt, um den herrlichen Blick über das Pantanal zu genießen. Aber auch die übrigen Gemeinschaftsbereiche haben viel zu bieten, darunter die Bar sowie die Ess-, Sonnen- und Grillbereiche.
Adresse: Rio Piquiri (Parque Estadual Encontro das Águas)
Entfernung von Cuiabá: 250 km (4h30)
Aktivitäten: Boots-Safaris (mit Fokus auf Jaguare)
Dona Onça ist kleiner und hat keine großen Gemeinschaftsbereiche, empfängt seine Gäste aber in rustikalen, komfortablen Unterkünften und setzt ganz auf die Ursprünglichkeit und Einfachheit des Pantanals.
Das Highlight sind die hochwertigen Boote mit erfahrenen Bootsführern, aber auch die hausgemachte Küche bekommt viel Lob.
Adresse: Transpantaneira, km 149 – Porto Jofre
Entfernung von Cuiabá: 250 km (4h20)
Aktivitäten: Boots-Safaris (mit Fokus auf Jaguare), Bootstouren, Wandern.
Das Gebiet von Pouso Alegre ist riesig und einer der besten Orte der Region, um zahlreiche Tierarten zu beobachten. Die Fläche ist außerdem vollständig georeferenziert, was die Kartierung für neue Pfade und Maßnahmen zur Beobachtung des Biotops ermöglicht.
Im Stil einer rustikalen Farm sind die Unterkünfte einfach, aber funktional: alle mit Bad, Klimaanlage, Ventilatoren, Stühlen, Tischen und Regalen.
Mit erstklassiger Infrastruktur, moderner Architektur und köstlicher traditioneller Küche gehört Santa Rosa zu den bestbewerteten Unterkünften im Pantanal. Direkt am Ufer des Rio São Lourenço gelegen, punktet die Lodge zusätzlich mit ihrer privilegierten Lage.
In vier verschiedenen Kategorien sind die Chalets komfortabel und geräumig, mit schönem Blick in die Natur, eigenem Bad, Klimaanlage, Minibar und mehr. Zu den Gemeinschaftsbereichen gehören grüne Wälder, Aufenthaltsflächen und ein Pool.
Adresse: Transpantaneira, km 142 – Zona Rural, Poconé
Entfernung von Cuiabá: 253 km (4h20)
Aktivitäten: Boots-Safaris (mit Fokus auf Jaguare), Nacht-Safaris, Wandern.
An Santa Rosa angeschlossen, ist Jaguar Bay eine kleinere Lodge mit komfortablen Suiten, Klimaanlage und charmanter Holzarchitektur. Die Gäste können die Infrastruktur des Haupthauses mitnutzen, inklusive Freizeitbereichen und Pool.
Dazu kommt ein Beobachtungsturm mit Panoramablick über das Pantanal, perfekt für den Sonnenuntergang und zum Vögelbeobachten.
Adresse: Transpantaneira, km 142 – Zona Rural, Poconé
Entfernung von Cuiabá: 253 km (4h20)
Aktivitäten: Boots-Safaris (mit Fokus auf Jaguare), Bootstouren, Wandern, Beobachtungstürme.
Aymara gilt als ökologisches Refugium inmitten unberührter Natur und ist eine Lodge im rustikalen Stil, mit Architektur aus Ipê-Holz und dem Besten des pantaneiro Lebensgefühls. Neben Suiten mit Balkon und eigenem Bad gibt es auch einen Pool, ein Restaurant und eine Bar.
Sein Engagement für den Naturschutz belegen mehrere Zertifizierungen, etwa das Siegel Tesouro Verde (Grüner Schatz), das Projeto Floresta+ Amazônia und das Biosphärenreservat Pantanal.
Adresse: Transpantaneira, km 25 – Zona Rural, Poconé
Araras ist eine Ecolodge mit charmantem, familienfreundlichem Ambiente, ganz im Zeichen des Respekts vor Ökosystem und lokaler Kultur. Mit Bar und Restaurant, Pool, Beobachtungstürmen und Balkonen mit schönem Ausblick gehört sie zu den besten Hotels im Pantanal, um zu entspannen und der Natur nah zu sein.
Die Zimmer verbinden rustikale Einrichtung mit einem Hauch Moderne auf großzügiger, komfortabler Fläche. Alle Einheiten haben gute Betten, Klimaanlage, Deckenventilatoren und ein eigenes Bad.
Adresse: Transpantaneira, km 33 – Zona Rural, Poconé
Cuiabá, die Hauptstadt von Mato Grosso, ist die viertgrößte Stadt des Mittleren Westens und das Tor zum nördlichen Pantanal. Touristen kommen aus ganz Brasilien am Flughafen Marechal Rondon (CGB) an. Wir haben ein paar Optionen für dich ausgewählt:
Du weißt noch nicht, wo du im Pantanal übernachten sollst, um Aktivitäten an Land zu erleben und tiefer in die Kultur der Pantaneiros einzutauchen?
Das südliche Pantanal ist der beste Ort, um Savannen und Waldgebiete zu erleben, die vom Cerrado und dem paraguayischen Chaco geprägt sind, und um ein besseres Gefühl für den rancheiro Lebensstil zu bekommen und die Weite der offenen Felder zu erkunden.
Caiman
Caiman gehört aus mehreren Gründen zu den angesehensten Unterkünften der Feuchtgebiete: die Lage in einem Schutzgebiet, das Engagement für den Naturschutz, der Respekt vor der lokalen Kultur, die gehobene Unterkunft, einige der besten Pantanal-Safaris der Gegend und der Status als einziger Ort im südlichen Pantanal, an dem du Jaguare beobachten kannst, dank einer Partnerschaft mit demProjeto Onçafari.
Die Unterkünfte verteilen sich auf Casa Caiman, ein altes Farmhaus mit 18 Suiten, und Baiazinha, eine private Villa, ideal für Gruppen, die mehr Ruhe und Exklusivität suchen.
Adresse: Estância Caiman, s/n – Zona Rural, Miranda
Aguapé ist eine familiengeführte Pousada mit über 100 Jahren Tradition, in einer grünen Umgebung, die die typische Vegetation von Pantanal und Cerrado mit Seen, Bächen und dem Rio Aquidauana verbindet.
Die klimatisierten Zimmer sorgen nach einem langen Aktivitätstag für Komfort und Erholung, während zu den Gemeinschaftsbereichen ein Pool, ein Grill und Aufenthaltsflächen gehören.
Adresse: Fazenda São José Zona Rural (MS-171, km 54) – Zona Rural, Aquidauana
Pequi ist ein zur Lodge umgebautes Farmhaus aus den 1920ern mit familienfreundlicher Ausstattung. Das Besondere ist die Pflege ländlicher Traditionen: Gäste können mit den Hoftieren auf Tuchfühlung gehen und bei Ranch-Aktivitäten mitmachen.
Die klimatisierten Zimmer dieses Pantanal-Hotels haben bequeme Betten (Einzel- und Doppelbetten), eigene Bäder, Minibars und Fernseher, während zu den Gemeinschaftsbereichen ein Pool, ein Spielplatz, ein Essraum, eine Hängematten-Ecke, ein Fernsehraum, ein Souvenirladen und sogar eine Kapelle gehören.
Adresse: Estrada MS-171, km 40 – Zona rural, Aquidauana
Entfernung von Campo Grande: 180 km (2h50)
Aktivitäten: Land-Safaris, Nacht-Safaris, Bootstouren, Wandern, Reiten, Kutschfahrten, Viehtrieb und Kühemelken.
Im Gebiet des Salobra-Deltas, einem Ökosystem im südlichen Pantanal, das dort entsteht, wo der Rio Salobra in den Rio Miranda mündet, liegt Refúgio da Ilha, eine Ecolodge, die für ihre Ursprünglichkeit, ihren Respekt vor der Natur und ihr hochqualifiziertes Team bekannt ist.
Aufenthaltsbereiche, ein Essraum und ein See bilden die Gemeinschaftsflächen, während die Zimmer mit Doppelbetten, eigenem Bad, Klimaanlage und eleganter Einrichtung für Ruhe und Komfort sorgen.
In der abgelegensten Ecke des südlichen Pantanals liegt Baía das Pedras, eine zurückgezogene, ursprüngliche Lodge. Das Hauptgebäude ist ein großes, elegantes Farmhaus, das bis zu 13 Gäste in fünf Apartments mit Klimaanlage, eigenem Bad und edler Einrichtung beherbergt.
Dazu kommen die großzügige Veranda, ein Fernsehraum, ein Essraum und eine Hängematten-Ecke mit Blick über das Land, alles, was du zum kompletten Abschalten von der Außenwelt brauchst.
Barranco Alto ist eine Farm, die Gäste am Ufer des Rio Negro empfängt. Ganz im gemächlichen Ranch-Rhythmus sind die Unterkünfte geräumig und charmant-rustikal, jede mit Klimaanlage, warmer Dusche und WLAN.
Bei den weiten Ausblicken und den tollen Aktivitäten verbringen die Gäste die meiste Zeit draußen, können es sich aber auch im Wohnraum gemütlich machen oder ein Nickerchen in den Hängematten halten.
Am Ufer des Rio Miranda ist die Pantanal Jungle Lodge eine klassische Unterkunftswahl in der Region, die Komfort, Freizeit und authentische Erlebnisse mitten in der Natur verbindet.
Die Infrastruktur dieses Pantanal-Hotels ist spektakulär: Pool, Restaurant, Hängematten-Ecke, Spielzimmer, eigener Parkplatz, Wäscheservice und schöne klimatisierte Suiten für Paare und Gruppen von 3 bis 6 Personen.
Hotels in Mato Grosso do Sul: Wo in Campo Grande übernachten?
Campo Grande, die Hauptstadt von Mato Grosso do Sul, ist die drittgrößte Stadt des Mittleren Westens und der beste Weg ins südliche Pantanal. Rund um den Flughafen Campo Grande (CGR) gibt es ausgezeichnete Hotels, in denen Touristen vor dem Aufbruch zu ihren Abenteuern im Pantanal übernachten können. Hier ein paar Optionen:
Du weißt nicht, wo du im Pantanal übernachten sollst? PlanetaEXO ist für dich da!
Jetzt, wo du die besten Hotels rund um das Pantanal und in den nördlichen und südlichen Regionen des Biotops kennst, wie wäre es, wenn du deinen Urlaub in Angriff nimmst?
PlanetaEXO ist eine auf Pantanal-Reisen in Brasilien spezialisierte Ökotourismus-Plattform, die dich bei jedem Schritt deiner Urlaubsplanung unterstützt: von den besten lokalen Anbietern über Unterkünfte, Transfers und maßgeschneiderte Reiserouten bis hin zu vertrauenswürdigen zweisprachigen Guides, alles für eine reibungslose Reise von Anfang bis Ende. Kontaktier uns jetzt!
Wohin, wo übernachten und mit wem buchen: Luxus-Lodges, Amazonas-Kreuzfahrten, private Jaguar-Safaris und komplett maßgeschneiderte Routen
Als fünftgrößtes Land der Erde, größer als die gesamte Europäische Union, erstreckt sich Brasilien über 8,5 Millionen km². Trotzdem verlassen die meisten Erstbesucher die Küste nie.
Brasiliens Strände sind ihren Ruf wert, doch jenseits der Wellen, die den Sand berühren, warten zwei großartige Ziele: der Amazonas mit seinen gewaltigen 5,5 Millionen km² Regenwald (rund 60 % davon liegen in Brasilien) und das Pantanal, das größte Feuchtgebiet der Erde. Ein Luxusurlaub in Brasilien ist deine Chance, beide zu sehen, ohne auf Komfort zu verzichten.
Hier sind Luxus und Wildnis keine Gegensätze. Der gehobene Naturtourismus des Landes wurde dafür gemacht, dich mitten ins Ökosystem zu bringen, ohne dass du zelten musst. Tagsüber steckst du knietief in der Wildnis, abends sitzt du in klimatisierten, eleganten Räumen und schaust vom eigenen Balkon in den Wald.
Du weißt nicht, wie du so eine Reise zusammenstellst? PlanetaEXO, eine Ökotourismus-Plattform mit Spezialisierung auf Luxusreisen in Brasilien, hat 5 Tipps zusammengestellt, damit du die wilde Seite des Landes bei einem Luxusurlaub in Brasilien in vollem Komfort erlebst: wohin, wo übernachten, was unternehmen und wem du die Planung anvertraust. Schau es dir unten an!
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1) Blick über Rio de Janeiro hinaus: In den Naturzielen zeigt Brasilien Luxus von seiner schönsten Seite
Rio de Janeiro ist nicht nur Brasiliens bekanntestes Reiseziel, sondern auch eines der begehrtesten der Welt. Sehenswürdigkeiten wie die Christusstatue, der Zuckerhut und die Copacabana verdienen jede Aufmerksamkeit, die sie bekommen. Brasilien aber auf seine Küste zu reduzieren, ist der häufigste Fehler von Reisenden. Unser erster Tipp für deinen Luxusurlaub in Brasilien ist einfach: Fahr ins Landesinnere zu den Naturzielen des Landes, wo die Tierwelt die Hauptrolle spielt. Zwei Regionen ragen heraus.
Der Amazonas-Regenwald ist der Star. Er beherbergt rund 10 % aller bekannten Arten der Erde und geschätzte 390 Milliarden Bäume, durchzogen vom Amazonas, der pro Sekunde etwa 209.000 m³ Wasser ins Meer schiebt. Hier triffst du Amazonasdelfine und siehst das berühmte Zusammentreffen der Flüsse, wo der schwarze Rio Negro und der sandfarbene Solimões kilometerlang nebeneinander fließen, ohne sich zu vermischen.
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Das Pantanal wiederum ist der Traum jedes Wildtierfans. Weil sich sein offenes Feuchtgebiet mit den Jahreszeiten füllt und wieder leert, lassen sich Tiere hier weit leichter beobachten als im Amazonas. Erwarte mehr als 650 Vogelarten, Riesenotter, Capybaras, Hyazinth-Aras und vor allem Jaguare: Die nördliche Region um Porto Jofre gilt als der Ort mit der höchsten Dichte wild lebender Jaguare weltweit.
2) Übernachte in einer Luxus-Lodge mitten in der Wildnis
Auf einer gehobenen Reise ist die Lodge weit mehr als nur ein Ort zum Schlafen. Luxusunterkünfte vereinen vier Dinge: eine privilegierte Lage (oft innerhalb eines geschützten Reservats, nur per Boot erreichbar), gehobene Infrastruktur, erstklassigen Service und kleine Gästezahlen, damit es nie überfüllt wirkt.
Sieh dir unten einige der besten Luxus-Lodges im Amazonas und im Pantanal an:
Anavilhanas Jungle Lodge
Die Anavilhanas Jungle Lodge liegt am Rio Negro gegenüber einem Archipel aus über 400 Inseln, dem zweitgrößten Flussarchipel Brasiliens. Ihre 24 Zimmer verteilen sich auf vier Kategorien, und den Gästen stehen ein À-la-carte-Restaurant, zwei Pools über dem Wasser, eine schwimmende Bar, ein Fitnessraum und ein Massageraum zur Verfügung.
Die Ausflüge führen zu den Madadá-Höhlen, deren Sandstein auf 700 Millionen Jahre geschätzt wird, dazu Bogenschießen mit traditionellen Bögen der Waimiri-Atroari.
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Mirante do Gavião
Zweifellos eine erstklassige Luxus-Dschungel-Lodge im Amazonas: Die Mirante do Gavião ist auf Privatsphäre ausgelegt. Sie nimmt kleine Gruppen von bis zu 8 Personen auf und blickt direkt über den Anavilhanas-Nationalpark, mit Kajaks und Stand-up-Paddleboards, die du direkt vom Steg aus nehmen kannst.
Alles an dieser Lodge ist in die Natur integriert, vom Namen (inspiriert von der Harpyie, einem der größten Greifvögel der Welt und im Amazonas heimisch) bis zur Architektur, die Moderne mit einem rustikalen Charakter verbindet, den nur der Wald tragen kann.
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Cristalino Lodge
Die Cristalino Lodge im südlichen Amazonas liegt in einem privaten Reservat von rund 11.000 Hektar, in dem etwa 600 Vogelarten nachgewiesen wurden. Steig auf einen der beiden 50 Meter hohen Beobachtungstürme für weite Blicke über das Kronendach im Sonnenaufgang, oder einfach, um die frische, natürliche Luft zu atmen.
Von National Geographic zu einer der besten Dschungel-Lodges weltweit gekürt, bietet sie geräumige Chalets und Bungalows, elegante Gemeinschaftsbereiche und erstklassigen Service.
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Caiman
Ein Favorit für alle, die Luxus mit echter Naturnähe verbinden wollen: Caiman liegt in einem 53.000 Hektar großen privaten Reservat mit wunderschönen, gehobenen Unterkünften in drei Kategorien (Casa Caiman, Cordilheira und die Private Villa).
Neben den beeindruckenden Anlagen erwarten dich auf einer Luxus-Safari im Pantanal großartige Wildtiererlebnisse: Caiman ist der einzige Ort im südlichen Pantanal, an dem sich Jaguare beobachten lassen!
3) Erlebe den Regenwald auf einer Amazonas-Luxusreise per Schiff
Wenn du lieber jeden Morgen an einem neuen Abschnitt des Waldes aufwachst, ist eine Amazonas-Luxuskreuzfahrt genau das Richtige. Eine Flusskreuzfahrt erreicht straßenlose Winkel des Amazonas, an die keine Lodge herankommt, und fährt tief in Nationalparks wie Jaú und Anavilhanas, während das Boot selbst zur schwimmenden Suite wird.
An Bord bedeutet Luxus private Kabinen, edles Interieur, persönlichen Service und verschiedene Gemeinschaftsbereiche. Die Tage füllen sich mit Schnellboot-Ausflügen, Dschungelwanderungen, Kanufahrten durch überflutete Wälder, Besuchen an Flussstränden in der Trockenzeit und der nächtlichen Suche nach Kaimanen und anderen nachtaktiven Tieren.
Die Untamed Amazon ist ein 92 Fuß langes Schiff mit drei Decks, gebaut für eine Luxuskreuzfahrt ohne Gedränge: nur 8 Suiten für bis zu 16 Gäste, jede klimatisiert und von bodentiefen Fenstern zum Wald hin gerahmt, mit Wohnzimmer, Esszimmer und Bar auf dem Gesellschaftsdeck. Sie war zudem das erste Amazonas-Schiff mit Solarpaneelen und Lithium-Batterien, eine schwimmende Suite, die dich mitten in den Regenwald bringt, ohne Spuren zu hinterlassen.
4) Nutze, wie flexibel sich eine Luxusreise gestalten lässt
Ein Luxusurlaub in Brasilien ist die flexibelste Reiseform überhaupt: Du wählst deine Zimmerkategorie, legst fest, wie viele Tage du willst, bestimmst die Richtung der Route, verlangst private Abfahrten, damit du nie ein Fahrzeug teilst, und ergänzt Extras wie Charterflüge (Caiman hat eine eigene private Landebahn) oder zusätzliche Nächte, wann immer es dir passt. Nichts ist von der Stange.
Genau diese Flexibilität macht eine Luxusreise in Brasilien für ganz unterschiedliche Reisende so passend. Familien können das Tempo an kleine Kinder anpassen und Zimmer mit Verbindungstür buchen, Paare erleben ihre Flitterwochen in vollen Zügen, und Fotografen oder Vogelbeobachter können einen eigenen Spezialguide und Feldzeit von der Morgendämmerung bis zum Abend anfragen.
5) Buche deine Reise mit Reise-Spezialisten
Zum Schluss der Tipp, der die anderen vier zusammenhält: Buche mit Spezialisten, die Brasilien vor Ort kennen.
Die Logistik ist hier nicht trivial: Eine einzige Reise kann Inlandsflüge nach Manaus, Campo Grande, Cuiabá oder Alta Floresta umfassen, Boottransfers von mehreren Stunden und Aktivitäten, die sich mit der Hochwassersaison ändern. Ein Spezialist verwandelt diese Komplexität in eine Reise, die einfach funktioniert.
Die besten Luxusreisen in Brasilien entstehen aus starken Partnerschaften mit lokalen Anbietern, sorgfältiger Auswahl und einer echten menschlichen Note bei jedem Schritt. Genau hier kommt das PlanetaEXO-Team ins Spiel: Es arbeitet mit vertrauten lokalen Partnern zusammen, wählt jede Erfahrung nach Qualität und Nachhaltigkeit von Hand aus und übernimmt die gesamte Planung (Flüge, Transfers, Lodges, Guides und Genehmigungen), sodass du nur noch ankommen und genießen musst.
Bereit für deinen Luxusurlaub in Brasilien? Plane ihn mit PlanetaEXO!
Jetzt, wo du weißt, wohin es geht, wo du übernachtest, wie flexibel alles sein kann und auf wen du dich verlassen kannst, musst du für deinen Luxusurlaub in Brasilien nur noch deine liebste Ecke des Landes wählen und mit der Planung beginnen.
PlanetaEXO ist eine Ökotourismus-Plattform mit Spezialisierung auf Luxusreisen in Brasilien, die mit den besten lokalen Anbietern zusammenarbeitet, um deinen Urlaub in maßgeschneiderte, sorgenfreie Erlebnisse für Reisende aus aller Welt zu verwandeln. Kontaktiere uns jetzt!